#WDR sollte mal die Autobrille ablegen! – #Fahrrad #Fußverkehr #Remscheid

Der Beitrag mit dem Titel „Enorme Umwege durch Baustelle in Remscheid“
https://www1.wdr.de/nrw/bergisches-land/baustelle-anwohner-abgeschnitten-110.html
hat jemand verfasst der/die/das wirklich nur aus der Sicht hinter der Windschutzscheibe schreibt.

Das Minimum wäre gewesen hier zu erwähnen, dass die „großen“ Umwege nur Autoverkehr betreffen. Dabei sind es laut dem Artikel nur 7 Kilometer zusätzlich. Dass ist bei einem KFZ mit 50 km/h eine lächerlich geringe Zusatzzeit von unter 10 Minuten.

Radverkehr wird nicht mit einem Wort erwähnt, vermutlich gibt es da deutlich kürzere Wege. Der Fußverkehr ist definitiv nicht betroffen.

Ein derartig einseitiger Bericht, der nur mit der Autobrille berichtet und so tut, als würde es alle betreffen, taugt nichts als seriöse Berichterstattung. Als Gebührenzahler, kann ich durchaus ausgewogene Berichterstattung erwarten, die alle Aspekte betrachtet. Bei Verkehrsthemen, heißt das nicht nur MIV, sondern Radverkehr, Fußverkehr und ÖPNV ebenfalls.

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2 Responses to #WDR sollte mal die Autobrille ablegen! – #Fahrrad #Fußverkehr #Remscheid

  1. jpyea sagt:

    Wieder ein Beispiel dafür, dass Frauen die Verkehrswende nicht alleine retten. „Die bisherige Verkehrspolitik sei demnach von feministischen Wissenschaftler*innen als androzentrisch bezeichnet.“ kann ich hier sogar einen Verkehrsclub zitieren.

    Dabei hängt Verkehrspolitik nicht am Geschlecht, sondern am Hirn!

    Das Video zeigt eher Sterotype: Frauen reden viel ohne die Hintergründe zu kennen, ein Quotenmann ist auch dabei (schnattern) und am Ende erklärt der Mann vom Bauhof ganz ruhig, sachlich die plausiblen Hintergründe („Mensplaining“ in der Radikalfeminismusbubble?!).

    Mit dem Fehler der Desinformation konfrontiert reagieren die Frauen mit mehr Aktionismus / Populismus und wollen Unterschriften sammeln. Da bin ich ja mal gespannt, was als „Forderung“ auf der Liste stehen wird, also mit oder ohne Fakten.

    Die Politik kommt im Artikel nicht vor, aber das ist so dümmlich organisiert, dass es selbst der Politik zu peinlich ist?

    • ulrics sagt:

      Zumal sich die Frage stellt, was die Unterschriften bringen sollen. Wenn man etwas dagegen tun will würde höchstens ein Eilantrag vor Gericht helfen.

      Zudem sitzt die Politik ja in der Stadtspitze und ist immer mitverantwortlich.

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