#Lützerath wird primär wegen Restseeutopien abgebaggert – #Greenwashing #GrüneNRW #Klimaschutz

Derzeit liest man vielen Stellen, dass Lützerath abgebaggert werden soll, was man nicht liest ist klar und deutlich, das hier nicht primär um die Kohle geht, sondern um eine Halbinsel Lützerath in einem Restsee, was angeblich zu instabil sein soll. So behaupten die jedenfalls die „Grünen“ aus NRW in einem Twitter-Thread.

Was von den „Grünen“ nicht hinterfragt wird ist, wie es überhaupt mit den Restseen aussieht. Diese wurde bisher noch gar nicht unter dem Aspekt Klimaerwärmung und Dürre im notwendigen Umfang in Hinblick auf Machbarkeit bewertet, obwohl dies gerade in Hinblick auf die Sümpfung Garzweiler (Genehmigungsverfahren 2024-2030 läuft derzeit) ein wesentlicher Aspekt ist. Denn schließlich kann man nicht erlauben noch mehr Grundwasser aus dem Boden zu reißen, wenn dies durch Dürren gar nicht nachgefüllt wird. Würde man dies sorgfältig bewerten, wäre es durchaus möglich, dass eine Genehmigung zu versagen wäre.

Die Klimaerwärmung und die Worst-Case-Prognosen werden von RWE natürlich nicht betrachtet. Das Umwelt bzw. Wirtschaftsministerium könnte hier natürlich über die Bezirksregierung Arnsberg nachschärfen durch entsprechende Vorgaben, da sich auch dieses Jahr die Lage erheblich verschärft hat. Dass man dies nicht tut, deutet für mich darauf hin, dass man von den „Grünen“ keinen ernsthafen Klimaschutz zu erwarten hat.

Lützerrath Bleibt! Bild des Ortseingangsschildes

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