#Duisport wirbt für „#duisportbiketour“ – #LKWeh #Greenwashing #Duisburg #Osttangente

Heute fand ich bei Facebook in meiner Timeline einen gesponsorten Beitrag von Duisport in meiner Timelime, was beweist, dass Facebook zwar Begriffe auswertet, aber nicht den Kontext.

Folgender Text wurde mir gezeigt:

Radeln für einen guten Zweck
Die erste Woche unserer #duisportbiketour ist bereits rum und wir haben schon tolle Fotos bekommen. Du möchtest auch Teil davon werden und zusammen mit uns etwas bewegen? Dann tritt in die Pedale und verlinke uns in deinem Beitrag oder sende uns ein Foto.
Wie genau du mitmachen kannst, erfährst du in den Kommentaren.
#duisportspendet #fahrradaktion #derhafenradelt #jedelandmarkezaehlt #duisburgradelt

Erst einmal fällt die völlig irrelevante Liste von Hashtags auf, die sicherlich niemand kennt. Hashtags lohnen sich dann, wenn man sie oft verwendet oder diese bekannt sind.

Und dann will gerade Duisport für Fahrradverkehr werben? Oder sollte man vielleicht doch besser sagen Radfahrende missbrauchen, um sich in der Öffentlichkeit gut darzustellen?

Mal abgesehen davon, dass der von Duisport induzierte LKW-Verkehr an vielen Stellen Lebensgefahr für Radfahrende bedeutet setzt sich Duisport bekanntlich aktiv für die Osttangente ein. Das heißt man will einen Rheinradweg, wo es keine Konflikte mit LKWeh oder PKWeh gibt, durch eine LKW-Trasse ersetzen, die dann auch noch für Radverkehr gesperrt sein soll. Dabei besteht die Hauptgefahr durch LKW, wenn diese Abbiegen, also an vielen Stellen im Stadtgebiet, aber gerade nicht auf der Osttangente, weil LKW da nicht abbiegen. Vielmehr will man dort keine Radfahrenden, weil diese den LKW-Verkehr aufhalten. Auf dem engen Flutweg mit vielen radfahrenden Kindern, wo tägliche etliche LKWeh durchdonnern, will man dagegen keine Fahrverbote für LKWeh, als Gefährdung. Und noch krasser ist die Jägerstraße, die noch immer nicht für LKWeh gesperrt ist, obwohl die dort sogar rechtswidrig über den Radweg fahren.

Duisport hat sich mehrfach dahingehend geäußert die Osttangente um jeden Preis zu wollen. Gute Gründe konnte Duisport bisher nicht nennen. Aber man erkennt schnell, wie Duisport in Wahrheit zum Radverkehr steht. Das heißt im Rahmen einer Werbeaktion will man Radfahrende ausnutzen, während man zeitgleich gegen Radverkehr und Naturschutz agiert.

Ich mache das hierdurch jetzt zwar bekannt, kläre aber natürlich zeitgleich auch darüber auf, dass Duisport (direkt/indirekt) gegen Radverkehr ist. Ich werde jedenfalls nicht mitmachen.

Dieser Beitrag wurde unter Aktuelles, Duisburg, Duisburger Westen, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Klimaschutz, Umweltschutz, Verkehrswende abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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