Was tun gegen Straßenbaumaßnahmen und Kosten? – #Verkehrswende

Je nach Konstellation und vorhandenen Geldern warten Städte bei Straßen oft viel zu lange, bis die Straße wieder in einen benutzbaren Zustand versetzt wird. Dabei werden teilweise die Anwohnenden finanziell belastet.

Dies erscheint einerseits gerecht, weil die theoretisch auch am Meisten davon haben, andererseits hängt dies auch stark von der realen Nutzung der Straße ab. So gibt es hier einen starken Unterschied zwischen jenen, die nur Radfahren und Laufen, zu denen, die mit dicken Autos die Straße belasten. Fair wäre hier natürlich nach der realen Nutzung zu gehen und nicht nur nach Grundstücksgröße. Dass einem die Stadt hier Kosten aufhalsen will, muss man aber nicht unbedingt akzeptieren, auch wenn häufig der Eindruck erweckt wird.

Denn man kann natürlich herausfinden, ob die Stadt alles richtig gemacht hat oder einfach nur abgewartet hat, bis bestimmte Fristen abgelaufen waren um die Kosten dann der Bevölkerung aufzudrücken. Hier setzt die Verteidigungsstrategie an. Erst einmal weiß man ja selbst ob und was die Stadt so gemacht hat. Wie gut waren die Reparaturen nach Baustellen? Hat man ordentlich gearbeitet oder nur billigen Schnellasphalt genutzt?

Dies alles kann man mit Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) herausfinden. Sollte die Stadt hier nicht ordentlich ihren Pflichten nachgekommen sein, so könnte man vielleicht zumindest die Straßenkosten drücken.

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