#Duisburg: Umleitungs“planung“ Jägerstraße – #Rheinhausen #Fahrrad #Logistik #CarDU

Die Politik, also insbesondere CarDU und SPD sollen morgen in der BV Rheinhausen festlegen, wie die Umleitung für die Jägerstraße sein soll für eine mehrjährige Sperrung wegen Kanalarbeiten.

Klimaschutz wird bei der Umleitung gar nicht erst berücksichtigt. Eine Umleitung für den Radverkehr durch Seitenstraßen macht keinerlei Sinn, wenn man berücksichtigt, wie sich der KFZ-Verkehr in Seitenstraßen verhält mit bedrängen und behindern. Ich würde da ohnehin durch die Grünanlagen am Töppersee fahren.

Absurd wird es aber bei der Umleitung für den LKW-Verkehr. Da zeigt sich die ganze Inkompetenz der Verkehrs“planung“ der Stadt Duisburg, denn wer so eine „Umleitung“ für LKW-Verkehr plant hat definitiv keine Ahnung von der Situation vor Ort. Mind. 90 % des LKW-Verkehrs durch diesen Bereich ist Logportverkehr, also Schwerlastverkehr von und zum Logport I, der auf diesem Weg abkürzt. Etwa über die A40 kommend. Dieser Verkehrs wird also ganz bestimmt nicht die Umleitung nehmen. Vielmehr wird der LKW-Verkehr zum Logport entweder über die Moerser Straße fahren oder über die Tangente nach Krefeld. Würde man Zählungen durchführen mit Aufzeichnung der Nummernschilder zur Verfolgung der LKW, würde man feststellen, dass kaum noch LKW-Verkehr stattfindet. Vielleicht noch am Anfang. Später dann wird der eigentlich für LKW-Verkehr vorgesehene Weg genommen. Was aber natürlich belegen würde, dass eine Sperrung von Flutweg und Jägerstraße für Durchgangslogistikverkehre durchaus Sinn macht. Der Aspekt Start und Ziel der LKW-Verkehrs wird aber gar nicht betrachtet.

Ich wage vorherzusagen, dass es keine Zunahme von Verkehr im Bereich von Cölve und Rumeln geben wird, sondern eher im Bereich Mühlenberg, wo man die Abkürzung des völlig bescheuerten Gewerbegebiets am Töppersee nun als offizielle Umleitung ausweist. Als wäre der Bereich für LKW-Verkehr geeignet.

Den ganzen PKW-Verkehr dagegen will man über den Flutweg leiten, was Lebensgefahr für Schulverkehr mit dem Fahrrad bedeutet, weil die PKW-Fahrenden sich oft nicht an die Verkehrsregeln (insbesondere Mindestabstand) halten. In der Drucksache erdreistet sich die Verwaltung allen ernstes einen Schmutzstreifen als Fahrradweg zu bezeichnen. Ein Überholverbot für Radverkehr ist scheinbar nicht vorgesehen, obwohl dies notwendig ist, bei so viel zusätzlichen Verkehr. Aber Verkehrssicherheit von Rad- und Fußverkehr haben die Verantwortlichen bei der Stadt Duisburg noch nie interessiert. Ich hoffe niemand kommt zu Schaden, wenn aber doch tragen die Zuständigen bei der Stadt eine klare Mitverantwortung.

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