#Greenwashing: Fressnapf – #Duisport #Logport

Fressnapf veröffentlichte jüngst eine PM über angeblich besseren Klimaschutz durch die Nutzung eines Zuges von China nach Duisburg anstatt Seetransport.

Ich würde ja zu gerne wissen, wie die konkrete Rechnung aussah. Also wie man auf eine Einsparung von angeblich 75 % kommt.

Dies erschließt sich mir nicht.

Die Seeschiffe sind ohnehin ständig unterwegs. 42 Container mehr fallen da kaum ins Gewicht würden also auch den CO2-Ausstoß kaum verändern.

Auch die nur 75 % machen stutzig, wenn der Zug elektrisch unterwegs gewesen sein soll. Wobei Zertifikate für Wasserkraft aus Norwegen oder Finnland keinen Kohlestrom in China kompensieren können. Nur real vor Ort produzierter CO2-neutraler Strom kann gewertet werden.

Zudem stellt sich die Frage, was der Zug bei der Rückfahrt transportiert, denn bei einer Leerfahrt müsste dies ebenfalls berücksichtigt werden.

Daneben führen die Chinazüge dazu, dass weniger Logistik aus Logport auf der Schiene Platz findet, denn die Schiene ist überfüllt. Das heißt der Chinazug führt zu mehr klimaschädlichen LKW-Verkehr in Duisburg.

Mein Fazit ist, dass hier nur eine Milchmädchenrechnung durchgeführt wurde. Das Ziel sich mit Greenwashing in der Öffentlichkeit gut darzustellen ändert nichts daran, dass weiterhin klimaschädlich gehandelt wird.

Ob man auf der Lagerhalle in Rheinhausen Photovoltaik hat?

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