#Duisburg: Behauptungen zur Osttangente – #Rheinhausen #Duisport #SägeParteiDuisburg

In den letzten Tagen und habe ich viele Diskussionen bei Facebook gehabt bzgl. Osttangente. Konkrete Argumente, welche für die Tangente zur A40 spreche waren nicht darunter. Auch in der Zeitung stand einiges, was so nicht stimmt oder zumindest kein brauchbares Argument liefert. Nachfolgend zusammengefasst mal eine allgemeine Stellungnahme, von mir, damit ich nicht immer wieder das gleiche Schreiben muss.

Von der SPD wird auf Beispiele aus den Niederlanden verwiesen ohne konkret zu werden. Dieses Beispiel sollen belegen, wie Natur und Straße miteinander vereinbar wären. Belege für diese Behauptung wurden nicht gebracht. Dass dies bewusst vage gehalten wird, ist nicht nachvollziehbar. Entweder handelt es sich hier um keine brauchbare Lösung oder man hat andere Gründe für Intransparenz.

Ferner behauptet die SPD, dass ganz Rheinhausen inklusive Friemersheim vom LKW-Verkehr entlastet würden mit einer Osttangente. Den Trick würde ich dann schon gerne sehen. Wie die Routenanalyse zeigt, ist Friemersheim nicht betroffen und in Rheinhausen entstehen neue Probleme. Friemersheim ist durch Fehlverkehr belastet, die sicherlich keinen Umweg über die Osttangente nehmen um von Logport I zu Logport III zu gelangen (Osttangente => A40 => A57 => Südtangente). Ferner wäre eine neue Straße nur ein Angebot, was LKW-Fahrende nicht annehmen müssen.

Statt Duisport dazu zu bringen endlich für die verursachte Situation aufzukommen spricht Sören Link wohl lieber mit den Firmen die Parkplätze und Sanitärräume für Fahrende bereitzustellen. Ist die Stadt Duisburg nun Miteigentümer von Duisport oder nicht?

In der Facebookgruppe „Interessensgemeinschaft LKW-freies Friemersheim / Rheinhausen“ hatte ich den Blogbeitrag geteilt. Scheinbar wurde der Beitrag zweifach gelöscht. So weit ich erkennen kann ist die SPD stark in der Gruppe vertreten, möglicherweise auch in der Moderation. Ich frage mich natürlich warum man die Diskussion scheut.

Bei Facebook wurde behauptet: „Die Tangente ist gut und richtig dadurch wird Rheinhausen vom Lkw Verkehr entlastet“ Wenn man sich die Fakten dagegen betrachtet, ist eine neue Straße nur ein Angebot. Je nach Führung könnte es sogar mehr Verkehr auf der Moerser Straße geben. Wie man ohne tiefgehende Analyse zu dem Schluss kommt, kann ich nicht nachvollziehen, näher begründet wurde es nicht, sondern nur in verschiedenen Varianten immer wieder behauptet.

Angeblich soll eine neue Straße mit der Natur verträglich sein, was bereits daran scheint, dass Oberfläche versiegelt wird.

Ebenfalls behauptet wurde: „Für die Bevölkerung jedoch stellt diese Straße ein deutliche Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse dar.“ Ich verweise hier wieder auf meine Routenanalyse. Ich kann nicht erkennen wie der Wegfall eines Radweges etwas verbessert. Frage mich, wann man eine Tunnellösung zur A59 unter dem Rhein durch vorschlägt. Wobei dies zwar teuer aber zumindest noch halbwegs sinnvoll wäre.

Hätte, hätte Fahrradkette fällt mir nur ein zu: „Im übrigen könnte man entlang der neuen Straße tausende Bäume Pflanzen bzw richtig gute Biotope anlegen.“ Man könnte viele Dinge auch heute bereits tun, tut man aber nicht. Oder man sucht nach wirklichen Lösungen, statt nur weiter zu verzögern mit der erneuten Prüfung einer alten Idee. Ein Citymaut kann den LKW-Verkehr steuern, ist rechtlich möglich anstelle einer Umweltzone und würde der Stadt zudem Einnahmen generieren, statt das die Allgemeinheit für Straßenschäden durch Logistikverkehr bezahlt.

Mehrfach geäußerte Behauptung: „Diese Strasse ist gut und sinnvoll“, was natürlich keinerlei Argument für eine Straße darstellt, weil auch hier eine konkrete Begründung fehlt. Meist wird zugleich behauptet, dass eine neue Straße eine Verbesserung bewirken würde. Natürlich gibt es hier nicht die Spur eine Darlegung, wie dies genau funktionieren soll. Keine tiefgehende Analyse keine konkreten Maßnahmen. Nada. Einfach immer nur wieder die gleiche Behauptung.

Es wurde auch behauptet, dass die Osttangente kürzer wäre. Wenn man zur A40 Auffahrt beim Marientor will, so wäre die Osttangente ein ziemlicher Umweg. Wenn man zur A59 oder A3 will bleibt es beim Weg durch Hochfeld, denn was würde den Logistikverkehr motivieren den anderen Weg zu nehmen? Rein psychologisch macht das schon keinen Sinn ohne Motivation Umwege zu fahren.

Nebenbei sei noch angemerkt, das mal wieder behauptet wurde, dass die Straßen von Logport I richtig geplant wären. Unwahrheiten werden nicht durch Wiederholung wahrer. Die Straßen und Parkbuchten sind nachweislich zu schmal.

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