Duisburger Schmu

Auch wenn ein gewisser FDP Politiker mir gegenüber behauptete, es gäbe kein Klüngel in Duisburg, so zeigen die gegenwärtigen Entwicklungen genau diesen Schmu. Sei es die Trickkiste und den Versorgungsposten für Peter Greulich oder das mit fadenscheinigen Begründungen abgelehnte Bürgerbegehren zum Wambachsee.

Zu der Pöstchenposse hat ich ja schon etwas geschrieben und ich kann dem Kommentar von Theo Stegmann in der NRZ nur beipflichten, im Endeffekt führt Peter Greulich zu höheren Müll-, Straßenreinigungs- und Abwassergebühren. Zudem hat sich unlängst der Bundesrat für 40 % Quotenfrauen in Spitzenpositionen ausgesprochen. Davon ist Duisburg mit weit unter 5 % Frauen in Spitzenpositionen bei den städtischen Gesellschaften noch deutlich entfernt. Ich nahm dies zum Anlass mal nachzufragen, wie mensch Wasser predigt aber Wein säuft. Also habe ich Hannelore Kraft über Abgeordnetenwatch folgende Frage geschrieben:

Guten Tag Frau Kraft,

wie ich aus der Zeitung erfahren habe, setzt sich der Bundesrat und die SPD für einen Anteil von 40 % Frauen in Spitzenpositionen ein. Als ich mir mal die Vorstandsposten der städtischen Betriebe in Duisburg angesehen habe, stellte ich fest, dass dort in Vorständen weit weniger als 5 % mit Frauen besetzt sind und auf neue Posten auch wieder Männer gesetzt werden sollen, durch einen SPD Oberbürgermeister.

Ich sehe hier einen signifikanten Widerspruch in der Forderung und dem Verhalten der SPD auf lokaler Ebene.

Was tun Sie, um die Gleichberichtigung, sowohl auf Kommunaler, wie auch auf Landesebene in staatlichen Firmen voran zu bringen?

Was halten Sie von der Situation in Duisburg?

Ein Neuanfang sieht auf jeden Fall anders aus.

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3 Antworten zu Duisburger Schmu

  1. Tenrix schreibt:

    > Ein Neuanfang sieht auf jeden Fall anders aus.

    In der Politik und Stadtverwaltung wird sich nichts ändern – niemals. Deshalb kann jede Bürgerin und jeder Bürger den Neuanfang selbst in die Hand nehmen, am Besten in einer anderen Stadt ohne Feinstaub und ohne Kita-, Arbeitsplatz-, Ärztemangel usf

    Lebensqualität. Duisburg ist in Mangelhaft

  2. Tenrix schreibt:

    > Ein Neuanfang sieht auf jeden Fall anders aus.

    Aktuelle Themen des Sports sorgten am 24. und 25. Mai 2012 in Duisburg für Gesprächsstoff. Auf der 126. Sitzung des Sportausschusses des Deutschen Städtetages unterhielten sich Vertreter aus ganz Deutschland zum Beispiel über die Themen „Hospitality und Strafrecht im Sport“ und „Erfahrungen von Organisationen mit der Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses“.
    aus http://www.sportamt.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen48.c.4193.de

    Wer hat die Sitzung bezahlt? Wo gibt es darüber einen Bercht?

  3. Tenrix schreibt:

    Fachausschüsse des Deutschen Städtetags und ihre Vorsitzenden

    Sport:
    Vorsitz: Beigeordneter Reinhold Spaniel, Duisburg
    Quelle: http://www.staedtetag.de/wirueberuns/gremien/fachausschuesse/index.html

    * * * *

    Im Deutschen Städtetag haben sich rund 3400 Städte und Gemeinden mit mehr als 51 Millionen Einwohnern zusammengeschlossen. 208 Städte sind unmittelbare Mitglieder, darunter alle kreisfreien Städte und die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen
    Quelle: http://www.staedtetag.de/mitglieder/index.html#city_42

    Anm.: Duisburg ist eine kreisfreie Stadt und wird als unmittelbare Mitgliedsstadt aufgelistet.

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