Strahlende Fracht in Duisburg

Neben der GNS mit ihren Atommülltransporten bewegte sich vor einiger Zeit auch ein Schiff mit Atommüll durch Duisburg und ankerte sogar. Die Stadt Duisburg hat jetzt festgestellt, dass keine Gefahr bestand.
Ob bei dieser Feststellung genauso sorgfältig vorgegangen sind, wie bei der Feststellung, dass die Mercatorhalle sicher ist? Regiert in Duisburg das Prinzip Hoffnung?
Bei den ganzen Schildbürgereien, die hier in den letzten Wochen in Duisburg ans Licht kommen, habe ich diesen Eindruck.
Da wären die schon erwähnte Todesfalle Mercatorhalle, wo anscheinend nicht gerade wenig gepfuscht wurde aus welchen Gründen auch immer.
Dann gibt es noch die CO-Pipeline, bei der das juristische Hickhack in die nächste Runde geht, weil mal wieder Nägel mit Köpfe über die Köpfe der Bürgerschaft hinweg gemacht wurde.
Auch die Autoenteignung durch die Umweltzone geschah wohl nach dem Prinzip Hoffnung. Bisher hat sich nichts geändert durch die Verschärfung, in diesem Artikel meine ich zu lesen, dass die Politik nun auf Besserungen hofft, wenn alles auf Grüner Zone steht. So etwas macht für mich keinen Sinn. Entweder die Entscheidung werden basierend auf Fakten getroffen oder es kann direkt gewürfelt werden. Für so etwas gibt es in Spielegeschäften Würfel mit nahezu beliebig vielen Seiten. Mich jedenfalls überzeugt das Konzept gegen Feinstaub nicht
Und auch der groß angepriesene Shared Space im Stadtgebiet ist gescheitert. Was uns in Rheinhausen bleibt sind ein kaputtes Pflaster und rasende Autofahrer. Ich überlege, ob ich nicht mal selbst Geschwindigkeitsmessungen machen soll oder zumindest mit einer Attrappe so tun soll.
Na wenigstens scheint es so als würden die Duisburg in Duisburg noch einmal die Wahl haben. Möglicherweise gibt es nämlich dieses Jahr noch einen weiteren Wahltermin im Rahmen eines weiteren Bürgerentscheides zum Grundstücksverkauf Wambachsee.

Aber zurück zum Thema Atomtransporte und strahlende Schiffe direkt neben erholungssuchenden Menschen. Nicht nur ich scheine Probleme mit einer Stellungnahme seitens der Stadt zu haben. Auch der BUND hat damit Probleme und will weiter gegen diesen Skandaltransport vorgehen. Ich bin dem BUND Duisburg auf jeden Fall dankbar.

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