Stau heißt nur, dass der Preis zu niedrig ist – #Verkehrswende #Wissing #Marktwirtschaft #FDP

Regelmäßig wird behauptet, dass es auf Straßen zu viel Stau gäbe.

Also Lösung wird dann immer der Ausbau der Straßen als Maßnahme hingehalten. Allerdings ist das natürlich keine ergebnisoffene Prüfung auf den Grundprinzipien von Angebot und Nachfrage. Obwohl die FDP, als angeblich marktwirtschaftliche Partei, Herrn Wissing als Chef des Verkehrsministerium hat, tut man sich dort schwer mit Marktwirtschaft. Weder will man die Subventionen für PKW streichen, noch will man die Thematik Stau mal rein Marktwirtschaftlich betrachten. Stau ist ja nicht den ganzen Tag, sondern immer nur Minuten bzw. Stunden. Das heißt durch finanziellen Anreiz der Verkehrsverlagerung in weniger nachgefragte Zeit ließe sich hier der Stau verringern. Natürlich müsste man hier eine Maut nutzen, welche dann die Kosten entsprechend der Nachfrage verteilt. Nachts kostet es für PKW nichts, aber zu Stoßzeiten wird es halt dann entsprechend teuer.

Mich verwundert, warum die FDP lieber viel Geld für Straßenausbau ausgibt, als auf Marktwirtschaft zu setzen. Oder liegt es daran, dass diese Partei Marktwirtschaft nur als Ausrede vorschiebt, wenn es darum geht etwas ungewolltes zu verhindern?

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