#Duisburg: Baustelle Hauptbahnhof mal wieder nicht #Radgerecht – #Autokorrektur #Verkehrswende

Nächstes Beispiel, wie verkehrsinkompetent die Verwaltung in Duisburg leider ist.

Hinter dem Hauptbahnhof wird gebaut. Angeblich soll es alles verbessern, aber bisher ist da nur eine Baustelle und viel gefällte Bäume. Auch diese Baustelle beweist einmal mehr, dass man Radverkehr in Planung und Durchführung nicht berücksichtigt.

Wenn man am UCI in Richtung Baustelle fährt ist dort ein Schild, welches zur Nutzung des Radweg verpflichtet.

Wobei durch die Aufkleber auf dem Schild das Schild ja eigentlich nicht mehr erkennbar ist. Schilder die man nicht lesen kann, gelten auch nicht.

Der Radweg endet dann vor der Baustelle sehr plötzlich.

Wenn man sich die Ausdehnung der Baustelle in die Kreuzung anschaut:

stellt man fest, dass die Stadt Duisburg erstens mal wieder keine Überführung auf die Straße eingeplant hat. Zweites wäre das ein Grund die Radwegnutzung aufzuheben, damit man sich frühzeitig auf der Straße einordnen kann und nicht erst kurz vor Kreuzung quasi zwei 90°-Wenden machen soll. Das ist allein wegen der Fliehkraft physikalisch schon nicht möglich.

Müsste ich damit dem Rad lang, würde ich das Schild missachten, weil es an dieser Stelle unter den aktuellen Bedingungen nicht zulässig wäre. Die Nutzung des Radwegs ist nämlich nicht zumutbar, weil man durch schlechte Planung ausgebremst wird. Scheinbar ist der Stadt mal wieder der Autoverkehr wichtiger, als die Mobilität der Bevölkerung.

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Eine Antwort zu #Duisburg: Baustelle Hauptbahnhof mal wieder nicht #Radgerecht – #Autokorrektur #Verkehrswende

  1. NAME schreibt:

    Die ganze Baustelle ist ohne Radwegumleitung angeordnet: https://fragdenstaat.de/anfrage/baustellenbeschilderung/

    Ich bin dort gestern im Berufsverkehr langgefahren und kann die Darstellung nur bestätigen – der Radweg endet im nichts und das ausgerechnet mitten auf dem Bahnhofsvorplatz…. mitten in der Baustelle steht noch ein verlorenes Vz237. Ich habe mich dann über die Busspur in den Verkehr Richtung Süden eingeordnet.

    Es wäre überhaupt kein Problem gewesen den Radverkehr bereits an der Parkhausausfahrt mittels einiger einfacher Linien über die Busspur zu leiten und dort fließend im Verkehr über die Kreuzung zu führen. Tempo 30 in der Baustelle wäre ebenfalls eine einfache Maßnahme gewesen, die leider nicht angeordnet wurde.

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