Alibiaktion von Ina Brandes mit Speichenreflektoren für Kinder – #Duisport #Rheinhausen #Logport

Was denkt sich Frau Brandes bei einer Alibiaktion, bei der Reflektoren an Kinder verteilt werden? Das kann man sich in Duisburg völlig schenken und das Geld lieber sparen. Aber vermutlich nicht nur in Duisburg.

In Duisburg fahren durch Duisport extreme viele LKW durchs gesamte Stadtgebiet. Teilweise auf den vorgesehenen Strecken, teilweise durch Wohnbereiche und auch vorbei an Schulen.

Beispielhaft führe ich hier mal den Flutweg in Duisburg-Rheinhausen an. Zwei Schulen. Eine schmale Straße (Fahrbahn 4,50 m) mit zwei nicht rechtskonformen Schutzstreifen (je 1,25 m), dazu viel Begegnungsverkehr, aber die Stadt Duisburg verweigert eine Sperrung. Bei deren Analyse wurde aber Radverkehr, der seitliche Mindestabstand oder gar die Schulkinder gar nicht berücksichtigt. Warum man diese Straße nicht unverzüglich für LKW-Verkehr sperrt erschließt sich mir nicht.

Die Polizei Duisburg will scheinbar keine Aktionen zu Mindestabständen durchführen. Von Stadt und Polizei kommt oft auch die Behauptung, dass an einer Stelle noch nie etwas passiert wäre, ohne die konkrete Gefährdung zu analysieren und präventiv Maßnahmen zu ergreifen. Lieber wartet man ab, bis es Tote und Verletzte gibt. Was nützt also eine Verkehrsausbildung für Kinder, wenn diese dann überfahren werden, weil sich zu viele nicht an Verkehrsregeln halten und die aktuellen Regeln auch gar teilweise nicht kennen. Selbst als Erwachsener auf dem Fahrrad hat man hier oft Schwierigkeiten.

Die Sicherheit und Gesundheit beim Radverkehr, nicht nur in diesem Beispiel, scheitert nicht primär an der Sichtbarkeit, sondern bereits an einer brauchbaren Gefährdungsanalyse. Dabei gibt es aus dem Arbeitsschutz bereits Verfahren, wie man Unfälle verhindert, bevor diese passieren. Das Verfahren kann auch ganz einfach auf den Straßenverkehr angewandt wird. Und noch eine Erkenntnis aus dem Arbeitsschutz ist hilfreich. Maßnahmen an der Person bzw. hier am Fahrrad sind nachrangig zu Maßnahmen an der Gefahrenquelle. Das heißt hier am PKW. Wenn Nachts eine Gefährdung durch PKW besteht, was ja offensichtlich ist, ist zuallererst die Geschwindigkeit bei Dunkelheit zu reduzieren.

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