#Verkehrswende: Autofahrende in Spielstraßen aussteigen und schieben – #Fahrradalltag #Fahrrad #Fahrradbubble

An zwei Stellen zu Fahrradthemen gab es in der letzten Zeit den Kommentar, dass Radfahrende doch absteigen und schieben können. Einmal an der Gefährdungsstelle in Hochfeld, wo Verkehrskriminelle regelmäßig Radfahrende gefährden und mehrfach bei der Thematik Friedrich-Alfred-Straße, welche die Stadt Duisburg zu Unrecht für den Radverkehr sperrte.

Die Argumentation, dass man sein Verkehrsmittel schieben solle finde ich sehr bizarr. Nun heißt es FAHRrad und nicht SCHIEBrad, sollte also schon mal zu denken geben. Weiterhin ist das Fahrrad gleichberechtigt auf der Straße unterwegs. Wenn man also die Forderung erhebt, dass Fahrräder geschoben werden sollen, fordere ich hiermit, dass Autofahrende in Spielstraßen ihre Autos schieben müssen. Dort gilt schließlich Schrittgeschwindigkeit und es besteht eine Gefährdung für die bevorrechtigten Gehenden. Um sicherzustellen, dass die Schrittgeschwindigkeit (bis max. 10 km/h) auch eingehalten wird, müssten Autofahrende zur Sicherheit schieben. Wird in Rheinhausen am Markt sehr interessant.

Also ihre Autofahrenden, wenn man seltsame Forderungen erhebt, sollte man sich nicht wundern, wenn Autofahrenden zugemutet wird in Spielstraßen zukünftig zu schieben. Und da es genügend andere Wege gibt, kann man ja außen rum fahren. Nicht wahr?

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