#Duisburg: BI Saubere Luft kritisiert #Greenwashing von #Duisport – #BISaubereLuft

Nachfolgend eine Mitteilung der BI Saubere Luft.

Am 10.2.2021 brachte die Lokalzeit Duisburg des WDR einen Bericht über das Gateway Terminal in Ruhrort. Sowohl der Sprecher der Hafen AG, Herr Thomas Hüser als auch Norbert Bömer für die Bürgerinitiative Saubere Luft kamen dabei zu Wort. Die Sendung ist nur bis zum 17.02.2021 im der Mediathek, aber die BI möchte eine phänomenale Aussage des Sprechers der Hafen AG nicht vorenthalten. Herr Hüser sprach davon, dass das neue Gateway Terminal ein „Green Terminal“ würde und der Duisburger Hafen eigentlich schon ein grüner Hafen wäre, weil er große Teile seines Umschlags über Schiff und Bahn abwickelt. Dadurch würden schon phantastische 60 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr eingespart.

Wow, da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Eine solch große CO2 Senke gibt es in ganz Deutschland wohl nicht. Die Binnenschiffe und Dieselloks emittieren nicht, sondern sparen CO2. Die Tausenden von LKWs, die der Logistik Boom induziert, sparen auch alle CO2, ein Wunder der Technik. Und die Produkte, die weltweit in und her geschoben werden sind auch alle nachhaltig, denn nur dann sind sie klimaverträglich.

Im Genehmigungsverfahren lautet das Resümee der Hafen AG zum Schutzgut „Klimaschutz“ noch wie folgt „Da es sich beim Globalklima um ein komplexes System unterschiedlicher, weltweiter Einflüsse handelt, kann beim Vorhaben (gemeint ist das neue 100 Millionen Terminal) nur von einem sehr geringen Einfluss auf das System ausgegangen werden“. Zusätzlich lehnen sie alle konkreten Vorschläge für eine klimaneutrale Betriebsführung ab, da sie gesetzlich nicht vorgeschrieben sind, z.B. Photovoltaik auf Dachflächen, emmissionsfreie Loks und Kranantrieb ausschließlich mit Erneuerbaren Energien.

Schaut man im Internet nach, findet man Herrn Hüser auch als Inhaber der PR Agentur „Recito GmbH“, die für sich wirbt mit Sprüchen wie „Wir kümmern uns um ihre positive Positionierung in der digitalen sowie der realen Welt“.

Das könnte man auch ganz einfach „Greenwashing“ nennen.

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