Wir enteignen #Springer-Genossenschaft – #bildDUNG

Online sehe ich immer wieder die Forderung, dass man Springer enteignen solle. Für mich stellt sich dann immer die Frage, warum man viel fordert aber nichts tut.

Springer ist als Aktiengesellschaft an der Börse, dass heißt sowohl Privatpersonen, wie auch Gesellschaften können Aktien erwerben. Mit wenigen Aktien kann man auf der Hauptversammlung kritische Fragen stellen, aber in der Abstimmung nicht viel bewirken. Dazu braucht man schon sehr viele Aktien. Fondsgesellschaften haben oft große Mengen an Aktien, aber denen geht es natürlich primär um Rendite. Etwas anderes wäre hier eine gemeinnützige Genossenschaft mit dem Ziel eine unabhängige und neutrale Presselandschaft sicherzustellen. Diese könnte durch die Einlegenden größere Anzahlen von Aktien kaufen. In Summe könnte dadurch ein so großer Einfluss zustande kommen, dass man die rechtslastige Berichterstattung neutralisieren kann.

Es ist nicht so schwierig eine Genossenschaft zu gründen. Ist natürlich erst einmal etwas Aufwand und ein wenig Gehirnschmalz. Besonders, wenn diese hinterher gemeinnützig werden soll. Aber die Sicherstellung einer neutralen Berichterstattung ist m.M. ein richtiges Ziel.

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