#Autismus und Blinkebanner – #Werbung

Bei Autismus ist Reizüberflutung ein Problem. Dies kann unterschiedliche Formen haben und ich möchte hier nicht so sehr auf alle Ausprägungen eingehen, sondern das Thema Blinkebanner bzw. Blinkewerbung. Viele Seite nutzen derartige Werbung. Das Ziel des Blinkens ist natürlich Aufmerksamkeit zu erwecken. Für Autisten kann dies allerdings sehr ablenkend sein. Etwa auf einer Zeitungsseite.

Natürlich leben diese Seiten heute von Werbung. Das heißt neben den Artikeln gibt es auch Bilder die sich in irgendeiner Form bewegen. Wenn man also einen Artikel liest ist das schon recht störend, wenn dann am Rand ständig etwas Aufmerksamkeit wecken will. Manche können das ignorieren, aber gerade bei Reizüberflutung ist das u.U. schwierig. Das heißt hier werden Menschen mit einer Behinderung teilweise diskriminiert. Die Seite ist also nicht barrierefrei durch Blinkewerbung. Es gibt Abhilfe in Form von Werbeblockern, allerdings verweigern immer mehr Seiten die Nutzbarkeit. Eine Differenzierung zwischen Blinkewerbung und statischer Werbung ist dabei nicht möglich.

Nach meiner Bewertung werden hier die Rechte von Menschen mit Behinderung verletzt.

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