Autofahrende verweisen auf Radfahrende, die etwas falsch gemacht haben – #Whataboutism #Automord #Verkehrswende

Eine beliebte Ausrede, welche Verkehrskriminelle auf vier Rädern gerne benutzen, wenn deren Delikte kritisiert werden, wird immer wieder auf Radfahrende verwiesen, die sich angeblich auch falsch verhalten würden.

Mal abgesehen davon, dass es mehr als peinlich ist, auf das angebliche Fehlverhalten anderer abzustellen, um das eigene Fehlverhalten zu begründen, ist es oft auch falsch. Von meiner Erfahrung her kennen viele Autofahrende die Rechte und Pflichten von Radfahrenden gar nicht. Oft ist ja nicht einmal der Mindestabstand bekannt geschweige denn der Dooringabstand. Wie wollen die da beurteilen, was richtig und falsch ist.

Und natürlich kann man nicht mit dem Fehlverhalten andere begründen, dass man selber etwas falsch macht. Um es mal auf die Spitze zu treiben, könnte man bei Automorden, wie etwa illegale Rennen, ja sonst auch einfach sagen, auch andere ermorden Menschen. Etwa Auftragskiller. Dann könnte man sich natürlich noch darüber beschweren, dass die Auftragskiller dafür wenigstens bezahlt werden, während dies bei Automorden gar kein Geld gäbe, sondern sogar noch Schäden am Auto verursachen würde.

Ich werde jedenfalls weiterhin Verkehrskriminelle, die Menschenleben gefährden anzeigen.

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