#Verkehrswende: Teure „kostenlose“ Parkplätze – #Parkraumsubventionierung

In einem Tweet las ich letztens folgendes:
„Ein öffentlicher Stellplatz kostet den Steuerzahler zwischen 5000 und 7000 Euro im Jahr.“

An anderer Stelle stand:
„Nach einer Untersuchung der Technischen Universität Dresden kostet ein Autostellplatz pro Jahr 3500 bis 5500 Euro.“

Ein öffentlicher Parkplatz kostet also einen mittleren bis hohen vierstelligen Betrag. Das sind für ganz Deutschland viele Milliarden Euro pro Jahr an Parkraumsubventionen.

Und dann gibt es doch tatsächlich Menschen die über Parkgebühren von nur ein paar Euro jammern.

Ich hatte vor längeren mal die Stadt Duisburg gefragt, wie viele Parkplätze es in Duisburg gibt. Bin mir nicht ganz sicher, ob dies damals im Protokoll des Umweltausschuss vermerkt wurde. Jedenfalls war die Stadtverwaltung zu keiner Auskunft fähig.

Ich nehme mal an die gleichen Kosten gelten für die Parkplätze bei Supermärkten. Das heißt wir alle zahlen für diese „kostenlosen“ Parkplätze bei jedem Einkauf mit. Bei 100 Parkplätzen mit je 5000 € an Kosten pro Jahr, sind das 500 000 € pro Jahr, die wir alle an der Kasse mitbezahlen. Und da kommen dann sogar noch Steuern auf die Parkplatzgebühren.

Dass man hier keinen flächendeckende Parkraumbewirtschaftung betreibt finde ich unverantwortlich, da ein Verkehrsmittel überproportional begünstigt wird.

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