#Düsseldorf: Gesundheitsamt prüft Quarantäne nicht – #Flughafen #Datenschutz #Corona

Eigentlich müssten Fluggäste bereits seit Monaten nach der Rückkehr in eine 14-tägige Quarantäne. Geprüft wird dies allerdings nicht.

Der WDR berichtete im Juli darüber, was ich zum Anlass nahm mal dem Gesundheitsamt Düsseldorf kritisch nachzufragen. Denn nach dem Bericht wären die lokalen Gesundheitsämter für die Ermittlung und Verteilung der Fluggastdaten zuständig.

Auf die Frage, warum das Gesundheitsamt Düsseldorf dieser Pflicht nicht nachkommt, wurde mir mitgeteilt, dass die Stadtverwaltung Düsseldorf bereits seit vor Beginn des Lockdowns mit Flughafen und Fluggesellschaften im Gespräch wäre.

Also seit mehreren Monaten wird in einer akuten Lage nicht gehandelt, sondern nur geredet. Weil es angeblich aus verschiedenen Gründe kompliziert wäre. Natürlich darf die beliebte Ausrede Datenschutz in der Antwort nicht fehlen. Dabei ist Datenschutz kein Hindernis, sondern nur der Sündenbock. Keine Ahnung, ob das Vorsatz oder nur fahrlässig war. Natürlich werden alle darauf hingewiesen, allerdings heißt das nicht das alle sich daran halten. Wäre so als würden wir sagen, dass es keine Radarkontrollen braucht, weil ja alle auf die Verkehrsregeln hingewiesen werden.

Zumal man m.W. die Daten auch über die Fluggastdatenzentralstelle beim Bundeskriminalamt hätte anfordern können. Ich mein die Polizei krallt sich doch auch Gesundheitsdaten aus Restaurants, warum da noch lange mit Fluggesellschaften verhandeln, wenn es um Gesundheitsschutz geht?

Wenn man natürlich die Quarantäne kontrollieren würde, hätte dies sicherlich einen Effekt auf die Flugzahlen. Das heißt der Flughafen würde weniger verdienen. Der Flughafen gehört übrigens teilweise auch der Stadt Düsseldorf. Also für mich klingt das nach einer Unterstützung für den Flughafen. Wenn man so will eine Subvention und sei es nur dadurch, dass von der Stadtspitze keinen Druck gab die Quarantäne umzusetzen.

Vielleicht liegen die steigenden Fallzahlen in Düsseldorf ja gar nicht so sehr an der Altstadt, in der man rigoroser durchgreifen will. Aber die Betriebe dort gehören ja im Gegensatz zum Flughafen nicht teilweise der Stadt Düsseldorf.

Dieser Beitrag wurde unter Aus der Region, Grundrechte, Körperliche Unversehrtheit, Verbraucherschutz abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s