#Datenverkäufe durch die Stadt #Duisburg – #Datenschutz #Adresshandel

Nach über fünf Monaten und der Einschaltung des Landesbeauftragen für Informationsfreiheit (LDI) bekam ich dann von der Stadt Duisburg doch noch mal eine Antwort bzgl. der Datenverkäufe durch die Stadt.

Im Rahmen von Gruppenauskünften wurden im Jahr 2017 insgesamt 9.713 Adressdaten gegen Gebühr abgegeben (§ 46 Bundesmeldegesetz).

In Zusammenhang mit den im Jahr 2017 durchgeführten Wahlen wurden 34.319 Adressdaten an Parteien gegen Gebühr abgegeben (§ 50 Abs. 1 Bundesmeldegesetz).

Die Stadt Duisburg ist natürlich nicht die einzige, welche Adressdaten verkauft. Dann leider ist dies ja legal.

Interessant finde ich, dass gar nicht so viele Adressdaten an Adresshändler oder so verkauft wurden, sondern ziemlich viele an Parteien. Ob hier der Service der Post Direkt eine Rolle spielte und die Parteien dann genau jene Daten kauften, welche am nützlichsten waren?

Man kann die Adressdatenweitergabe übrigens untersagen. Einfach bei der nächsten Ausweisverlängerung mal nachfragen. Dann bekommt man vermutlich auch weniger Werbemüll.

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