Ärger mit #Paketzusteller – #Paketärger #Vandalismus

Am 07.02.2017 wurde ein Paket/Päckchen für uns beim Nachbar abgegeben. Eigentlich ein völlig normaler Vorgang, der keinen Ärger erwarten lässt.

Normalerweise erwartet man dann diese Hinweiskarte, dass etwas abgegeben wurde. Die gab es allerdings nicht. Stattdessen klebte an der Scheibe der Haustür ein Aufkleber. Also nicht direkt auf der Scheibe, sondern auf einer Beschichtung, die ich angebracht hatte.

Ich schrieb also DHL. In der Hoffnung auf baldige Klärung. Es dauerte fast ein Jahr und viele hartnäckige Erinnerungen bzw. Nachfragen, bis ich dann endlich von dem Unterauftragnehmer kontaktiert wurde. Scheinbar war DHL selber gar nicht für diese Zustellung verantwortlich.

Ich lasse den Namen hier mal weg von diesem Herrn aus 44649 Herne und beschreibe nur meine Erfahrungen. Da ich gegenüber DHL eine telefonische Kontaktaufnahme verweigert hatte, kam von diesem Herrn eine Email in der ich erneut um telefonische Kontaktaufnahme gebeten wurde. Aber gerade bei solchen Dingen korrespondiere ich bevorzugt per Email, da man dann zumindest auch etwas schriftliches hat.

In der Email stand zudem:
„… ich melde mich bei Ihnen bezüglich des Aufklebers an der
Glastür/Schaufenster o.ä.“
Irgendwie hatte ich da den Eindruck, dass dies wohl häufiger vorzukommen scheint. Im weiteren Verlauf kam dann nach und nach heraus, dass er mit meiner Forderung nicht einverstanden ist. Hatte ich doch die Frechheit besessen, einen Summe deutlich über 200 Euro für den ganzen Ärger zu fordern. Entweder hatte er keine Haftpflichtversicherung oder wollte diese nicht belasten. Keine Ahnung, dass Gegenangebot lautete 50 Euro und ich hätte dieses vielleicht sogar angenommen, wenn der Tonfall der Mails ein anderer gewesen wäre, aber so war der Grundtenor eher. „Ich bin der Chef und Schuld ist ein Beschäftigter.“ Dabei trägt der Chef eine Verantwortung für alle Beschäftigte und haftet somit auch. Aber gemäß den Emails sah dieser Chef es gar nicht ein, dass er sich für einen Beschäftigten entschuldigen solle. Es kam dann eine, in meinen Augen nicht ernst gemeinte, Entschuldigung.

Als Arbeitsschützer, der sich auch mit dem Themenkomplex psychische Belastung auseinander gesetzt hat, frage ich mich, ob der Beschäftigte nicht vielleicht ähnlich oder sogar schlechter vom Chef behandelt wurde und deshalb so handelte. Man kann es nur mutmaßen.

Aber es versteht sich von selbst, dass ich dies nicht einfach so auf sich beruhen lassen werden. Es gibt hier sehr viele Optionen. Das fängt bei einer Strafanzeige wegen Sachbeschädigung an, geht über eine Entschädigungsklage bis hin zu einer Abmahnung auf Unterlassung. Dazu kommen noch einige weitere Stellen. So kann man die Medien auf diesen Vorfall aufmerksam machen. Da in den Mails das Impressum fehlt, freut sich die Wettbewerbszentrale über einen Hinweis. Für Pakete und ähnliches ist die Bundesnetzagentur zuständig, welche man informieren kann (u.a. Postgeheimnis und ggf. fehlende Registrierung als Zusteller) und von den Verbraucherzentralen gibt es die Seite Post-Ärger, wo man auch alles schildern kann. Schön ist auch so etwas mal auf der Hauptversammlung der Post anzumerken. Eine Aktie reicht für Rederecht und dann kann man auch mal alles schildern. Nur eins darf man nicht, sich so etwas einfach bieten lassen.

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