#Bundespolizei kennt den Zeitaufwand für #Kameraüberwachung nicht

Da Kameraüberwachung immer als sehr gut für die Bekämpfung aller möglichen Dinge behauptet wird, stellte ich mir die Frage, wie denn der Zeitaufwand für Kameraüberwachung ist. Schließlich muss man zur Beurteilung, ob eine Methode gut ist, auch wissen, welcher Zeitaufwand dahinter steckt.

Die Antwort hier bei Frag den Staat, fand ich verfblüffend. Die Bundespolizei gestand ein, keine derartigen Daten zu erheben. Es bleibt also unbekannt, ob es wirklich etwas bringt, an so vielen Stellen Kameras anzubringen.

Schließlich werden dadurch auch Kräfte gebunden, die an anderer Stelle nicht mehr zur Verfügung stehen. Etwa bei der Aufklärung und Prävention von Verbrechen.

Zeitlich gebunden sind Kräfte durch den Betrieb und die Beschaffung von Kameras, aber auch die Auswertung und die Wartung. All diese Zeit und auch das Geld steht nicht mehr für aktives Personal zur Verfügung und ist somit dem Schutz der Bevölkerung entzogen.

Rechnet man die wenigen Einzelfälle gegen, wo eine Kamera etwas gebracht hat und nicht nur Terrorpropaganda erzeugte, dann würde ich die Bilanz als desaströs für Kameraüberwachung bezeichnen. Es handelt sich vermutlich um pure Zeit- und Geldverschwendung. Dass der Bundesrechnungshof hier noch nicht eingeschritten ist verwundert.

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