Überall in Duisburg gibt es Probleme mit LKW-Transitverkehr von den Logistikzentren durch Wohngebiete/Wohnbereiche.
Es gibt LKW-Routen, diese sind nicht verpflichtend, obwohl die Stadt Duisburg durchaus nach der StVO § 45 Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen dürfte:
„(1) Die Straßenverkehrsbehörden können die Benutzung bestimmter Straßen oder Straßenstrecken aus Gründen der Sicherheit oder Ordnung des Verkehrs beschränken oder verbieten und den Verkehr umleiten.“
Denn es dient schließlich der Verkehrssicherheit. Je häufiger LKW durch das Stadtgebiet fahren anstatt die vorgesehenen Routen zu nutzen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Rad- und Fußverkehr beim Abbiegen gefährdet wird. Immer wieder gibt es Tote und Verletzte beim Abbiegen nach Rechts, unternommen wird allerdings nichts. Dabei kann es überall Tote und Verletzte durch LKW-Fahrende geben. Auch andere Vorgabe, ja selbst Fahrverbote werden nicht eingehalten.
Wahrscheinlich hat die Stadt Duisburg Angst, wenn man in einem Stadtteil anfängt wollen alle Stadtteile LKW-Verbote. Wobei die Verbote nur den Transitverkehr betreffen würden, aber nicht den Verkehr mit Anliegen, wie Lieferungen an Supermärkte. Dadurch würde der LKW-Verkehr drastisch reduziert und Lebensqualität deutlich erhöht. Zur Vereinfachung kann die Stadt hier auch LKW-Verbotszonen festlegen.
Da die Stadt Duisburg dies aber nicht von sich aus machen wird, müsste hier erheblicher Druck aufgebaut werden. Mir erscheint ein LKW-Entscheid das richtige Mittel, womit die Stadt auch per Abstimmung gezwungen werden kann dies umzusetzen. Einzelinitiativen können vor Ort nur wenig bewirken, gemeinsam eine Lösung für ganz Duisburg mit den Bürgervereinen und vielen weiteren ging da etwas.
Und auch mit der Grundsteuer hängt dies zusammen, da LKW die Straßen und Brücken kaputtfahren, würde eine Reduzierung auf wenige Strecken die anderen Straßen länger halten lassen und damit die Kosten senken.
