#Duisburg: Jährlich 5 Millionen für Microsoft und 1,4 Millionen für SAP – #Haushalt

Je mehr man den Haushalt durchgeht, desto mehr fragt man sich, was da eigentlich für Amateure am Werk sind. So auch „Produkt 013103 IT-Strategie, IT-Einkauf, IT-Steuerung und IT-Sicherheit“ schon als ich die Übersicht anschaute, wo Werte von 6-10 Millionen Euro stand fragte ich mich, wie viel davon wohl an Microsoft gehen. Die Antwort ist:
„Der Ansatz setzt sich aus Aufwendungen zur Bereitstellung und zum Betrieb der IT-Umgebung für die Stadt Duisburg (5,2 Mio. € / 5,3 Mio. €), die im Wesentlichen auf Microsoft 365 Produkte entfallen, sowie Lizenzkosten zum Betrieb des SAP-Systems (1,4 Mio. € / 1,4 Mio. €) zusammen.“

Dass das nicht hinterfragt wird, zumal Microsoft Chef Bill Gates ja trump in den Schokosalon zu kriechen scheint und Microsoft auch nicht sonderlich sicher ist. Gerade vor dem Hintergrund, dass einige kommunale Verwaltungen angegriffen und erpresst werden, würde eine Umstellung auf Open Source auch die IT-Sicherheit erhöhen und unabhängig von Dicktatoren machen.

Weiterhin ist ein diverseres IT-System robuster und schwieriger vollständig lahmzulegen. Damit würde kritische Infrastruktur zu der auch die Funktionsfähigkeit der Kommunen gehört gestärkt.

Das Amt für „Amt für Innovation, Digitalisierung und Zentrale Services“ scheint das mit Innovation wohl nicht so ganz verstanden zu haben. Innovation ist ganz sicher nicht weiterhin Microsoft zu nutzen.

Dieser Beitrag wurde unter Duisburg, Finanzlage, Grundrechte abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen