Mit DS 26-0455 hatte die Linke beantragt die Bauarbeiten an und auf der Brücke zu verbessern sowie Gefahrenstellen zu entschärfen.
Ein dieser Gefahrstellen ist die Osloerstraße, die nur schlecht einsehbar ist. An der Osloerstraße gibt es zwei Querungsmöglichkeiten, welche beide mit unterschiedlichen Problemen behaftet sind.
Die erste Querungsmöglichkeit ist eine Verlängerung des Radwanderwegs 15, der mal zur Osttangente umgebaut werden sollte. Dort kann man egal aus welcher Richtung man kommt den Verkehr nicht gut einsehen. Insbesondere die Lärmschutzwand verhindert eine ausreichende Sichtweite. In die ander Richtung wird die Sicht teilweise durch fehlende Grünpflege behindert.
Der zweite Überweg ist dichter am Pseudokreisverkehr. Dazu muss man allerdings eine steile Rampe hochfahren. Am Überweg selber kann man den von der anderen Rheinseite kommenden LKW-Verkehr durch die begrünte Kreisfläche nicht sehen, der primär in die Osloerstraße einbiegt.
Wie Herr Linne da zu dieser Behauptung kommt, ist mir nicht klar:
„Zu Punkt 3 erläuterte er, dass sowohl an der Margarethenstr. sowie der Osloer Str. die Sichtbeziehungen gut seien, so dass die Fahrspuren mit Querungshilfe gut zu meistern seien. Radfahrende und Fußgänger könnten hierüber die Straßenseite wechseln, ohne die Rampe zu nutzen.“
Auch die Margarethenstr. hat das Problem mit KFZ aus Richtung Kreisel, was die Querung sehr anstrengend macht. Insgesamt stellt sich die Frage, was Herr Linne hier wohl als gute Sichtbeziehung definieren mag.
Natürlich waren SPD und CarDU gegen den Antrag.
