#Greenwashing vom Flughafen Düsseldorf – #Klimabetrug #Klimaschutz #Fluglärm

In der NRZ erschien am 4.3. im Lokalteil Duisburg Süd ein Artikel bzw. eine Anzeige unter dem Titel „Grüner Strom am Düsseldorfer Airport“. Ob Artikel oder Anzeige kann man nicht erkennen. Für eine Anzeige spricht, dass die Lügen und Halbwahrheiten unreflektiert gedruckt werden und der Name eines Autors fehlt, allerdings müsste dann ein Hinweis hin, dass es sich um Anzeige handelt.

Der Artikel behauptet Klimaschutz würde am Airport eine zentrale Rolle spielen. Das ist natürlich gelogen. Denn wenn Klimaschutz eine zentrale Rolle spielen würde, hätte man den Erweiterungsantrag längst zurückgezogen. Der Hauptzweck eines Flughafens ist die Abwicklung von extrem klimaschädlichen Flugverkehr. Man kann und darf einen Flughafen niemals ohne den Flugverkehr betrachten. Da ein Flug immer zwischen zwei Flughäfen stattfindet, rechnet man die Hälfte der Klimalast eines Fluges den beiden Flughäfen zu.

Angeblich will der Flughafen bis 2035 CO2-neutral arbeiten, dies geht aber nur indem man den einzigen Daseinszweck aus der Klimabilanz rausrechnet. Schnalke (Chef vom klimaschädlichen Flughafen Düsseldorf) behauptet doch sogar allen ernstes: „Die gesamte Luftverkehrsbranche arbeitet aktiv daran einen klimaneutralen Luftverkehr zu realisieren.“ Das stimmt so natürlich nicht. Es gibt viele Stellen, wo Efuels oder Wasserstoff und als klimaneutral im Flugverkehr verkauft werden soll, statt an echter Klimaneutralität zu arbeiten. So gesehen ist die Behauptung, dass der Airport 2035 CO2-neutral wäre eine Irreführung, mit dem Ziel, Flugverkehr harmloser zu erscheinen zu lassen, als der ist. Die Hauptklimaschädigung ist nun einmal der Flugverkehr. Ist der nicht CO2-neutral ist es der Flughafen auch nicht. Man kann dies als Greenwashing oder Klimabetrug bezeichnen.

Eindeutig dient die Publikation dazu das Image zu verbessern, man erwähnt sogar das Wort umweltfreundlich, obwohl genau das kein Flughafen ist, durch die erhebliche Lärmlast. Flughäfen schädigen das Klima und die Gesundheit auch lange nach 2035.

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