Selbstjustiz im Straßenverkehr – #Verkehrswende #fahrradfeindlich

Man muss nur ein paar Schritte gehen und überall stehen Sie, die Blechkisten auf Geh- oder Radwegen, in 2. Reihe oder in Feuerwehreinfahrten. Rechtfertigungen hört man immer wieder.

Falschparkende gefährden Menschenleben!

Bei Facebook hatte ich vor einiger Zeit mal in Hinblick auf zerkratzte Fahrzeuge gefragt, ob diese denn richtig abgestellt worden wären. Einige waren echt der Ansicht, dass das keine Rolle spielen würde, aber vielleicht haben die auch nicht zugeben wollen, dass das Fahrzeug falsch geparkt war.

Natürlich gibt es hier noch einen Unterschied zwischen vorsätzlichen und unabsichtlichen Kratzern, denn wenn es eng wird, kommt es schneller zu einem Kratzer.

Es gibt aber auch Fälle von richtiger Selbstjustiz, wie in diesem Beispiel. Parkverstöße wer zu selten und zu geringfügig geahndet, um eine abschreckende Wirkung zu entfalten. Dies führt dann dazu, dass Autos auch mal schnell fast den ganzen Geh blockieren. Hier hat scheinbar jemand die Luft aus den Reifen gelassen. Derartige Selbstjustiz kommt dann zustande, wenn der Staat, sich zurück zieht und geltendem Recht nicht zur Durchsetzung verhilft. Konsequentes abschleppen von solchen Fahrzeugen würde schon was bewirken.

In dem Beispiel würde ich bewerten, dass hier eine Gefährdung von Menschenleben vorliegt, weil schlimmstenfalls auf die Straße ausgewichen werden muss, dies rechtfertigt in meinen Augen eigentlich unverzügliches abschleppen.

Ein anderes Beispiel ist ein Radler, dessen Kleidung etwas an die Polizei erinnerte. Die Polizei griff hier natürlich hart durch. Der Autofahrer, der auf dem Radweg hielt durfte weiter fahren. Die Kommentare bei Twitter zum Post der Polizei sprechen für sich.

Aus eigener Erfahrung gewinne ich immer mehr den Eindruck, dass der Straßenverkehr zumindest partiell ein rechtsfreier Raum ist. Insbesondere existiert hier ein erhebliches Ungleichgewicht zugunsten motorisierter Verkehrskrimineller. Da wächst die Frustration.

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