#Kerosinregen auf #Duisburg

Vor nun bereits einiger Zeit (2017) gab es Kerosinregen auf Duisburg. Das Landesverkehrsministerium war hier angeblich völlig ahnungslos.

Also fragte ich beim Bundesverkehrsministerium nach. Ich bekam zwar nach sehr hartnäckigem Nachfragen eine Antwort, die mir allerdings nicht faktenbasiert erscheint.

Es wurde nämlich behauptet, dass es vertraulich wäre, welche Fluggesellschaft uns vergiftet hat, weil die Fluggesellschaften sonst eventuell nicht melden würden. Dabei gibt es eine Meldeverpflichtung.

Mir kommt es eher so vor als will das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur die Schuldigen für Kerosinablass nicht benennen. Aber scheint ja so üblich zu sein, sich vor Umweltverpester zu stellen. War ja beim Dieselskandal genauso.

Die Behauptung des Minsteriums, dass die Gefährdung durch „Verwirbelung“ beseitigt würde, ist nicht überprüfbar, da weder bekannt ist, um welches Flugzeug es sich handelt, noch ob es im Anflug auf den Flughafen Düsseldorf war, was eine niedrige Geschwindigkeit suggerieren würde. Ferner sinken auch kleinere Tröpfchen zu Boden, wie man das vom Regen her kennt. Der Dampfdruck von Kerosin ist niedrig, denn ansonsten bestünde Explosiongefahr. Zudem Steht in dem Schreiben „In der Regel“, dass heißt es gibt auch Fälle in denen es zur Verteilung am Boden kommt. Kerosin ist krebserregend, dass heißt, dass bereits ein Molekül ausreicht, um einen Menschen langfristig zu töten. Sind aber natürlich nur statistische Tote, welche bekanntlich regelmäßig ignoriert werden.

Das keine genaue Eingrenzung möglich wäre ist eine Lüge, denn aufgrund von Zeitpunkt/-raum des Ablass und der damit per Radar erfasst Position der Flugzeugs ist eine relativ genau Eingrenzung des betroffenen Bereichs möglich.

Eine negative Beeinträchtigung durch die vorsätzliche Freisetzung cancerogener Stoffe ist immer gegeben. Bereits aus diesen Gründen überwiegt das öffentliche Interesse.

Zudem soll gemäßn Swissair-Untersuchungsbericht „Ökologische Aspekte des ‚fuel dumpings'“ vom 26. Oktober 1994 ein großer Teil des Kerosins den Boden erreicht. Ich mache das auch bekannt, damit vielleicht andere Interessierte ebenfalls nachbohren und ggf. klagen.

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