#Verkehrswende: Wie gegen vierrädrige Rüpel wehren? – #fahrradfeindlich #Verkehrsdiskriminierung

Neulich habe ich bei der Polizei mal nachgefragt, wie man sich gegen die Rüpel mit vier Rädern wehrt. Leider war die Antwort dann doch eher enttäuschend:
„Die Verkehrsrechtsvorschriften, Straßenverkehrsordnung, Straßenverkehrszulassungsordnung und Straßenverkehrsgesetz sehen keine Hilfsmittel vor, um andere Verkehrsteilnehmer zu zwingen, den
vorgeschriebenen Seitenabstand einzuhalten. Erzieherische Maßnahmen und Belehrungen stehen
Verkehrsteilnehmern aller Verkehrsarten anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber nicht zu.

Einen Nachweis zu führen, wie dicht oder mit welchem Abstand man passiert wurde, ist der Situation und der kurzen Zeitspanne geschuldet, sehr schwierig. Konkrete Messungen sind schlichtweg nicht möglich. Inwieweit Zeugenaussagen, die nur einen geschätzten Abstand angeben können, in einem eventuell entstehenden Gerichtsverfahren zu einer Ahndung eines Verstoßes führen würden, ist von hier aus nicht Bestimmtheit zu sagen.“

Allerdings frage ich mich, ob ein dicker Transporter, der in einem Bereich ohne Gehweg mit hohem Tempo und geringen Abstand an einem Gehenden vorbei fährt nicht Notwehr rechtfertigt. Etwa Schraubdreher am ausgestreckten Arm.

In einem Fall wurde jedenfalls auf Notwehr erkannt, bei dem ein Radfahrender gegen ein Auto boxte.

Demnach wären in meinen Augen auch Maßnahmen zur sicheren Wahrung des Abstandes gerechtfertigt.

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