#Duisburg: #Braunkohle gefährdet Arbeitsplätze bei #Venator – #AllegegenRWE #hambibleibt #endcoal #BISaubereLufteV

Mitglieder der Bürgerinitiativen „Die Hornitexter“ und Saubere Luft e.V. machen auf das gefährdete Braunkohlekraftwerk von VENATOR aufmerksam.

Den wenigsten in Duisburg ist es bekannt. Das Braunkohlekraftwerk bei VENATOR (früher Sachtleben) in Duisburg-Homberg. Bereits seit 1971 belastet es die Umwelt mit Schadstoffen und das Klima mit Kohlendioxid. Befeuert wird es mit dem Veredelungsprodukt Braunkohlestaub.

Versorgt wird Kraftwerk aus dem Tagebau Hambach. Nur dessen Kohle hat die notwendige Güte für die Veredelung. Veredelung erzeugt neben Braunkohlestaub auch Union-Kaminbriketts (diverse Baumärkte), Grillbriketts, Herdofenkoks (Aktivkohle) und diverse weitere Verwendungen, die nicht der Stromgewinnung dienen.

Die BI Saubere Luft e.V. hat sich mehrfach darum bemüht Kontakt mit der Firma VENATOR aufzunehmen. Ziel war ein Gespräch über den Braunkohleausstieg zu initiieren und einen Umstieg auf Energiegewinnung mit umweltschonenden Energieträgern. Das ist auch dringend notwendig, denn schließlich hängen viele Arbeitsplätze an einer umweltverträglichen Kraftwerkstechnik. Zudem gibt es Studien, die zumindest für die Kraftwerke von RWE belegen, dass diese erhebliche Verluste machen und demnach unökonomisch sind.

Zu bedenken ist dabei, dass Gerichte die Veredelung bereits als nicht dem Allgemeinwohl dienend einstuften. Dies heißt, dass die Lieferung von Braunkohlestaub bereits deutlich vor 2038 in NRW beendet werden dürfte. Dadurch wäre eventuell sogar der ganze Produktionsstandort gefährdet. Ein schnelles Handeln wäre von Seiten von VENATOR dringend erforderlich.

Bei der Aktion wurde mit nicht permanenter Sprühkreide (keine Sachbeschädigung) der Text:
„Braunkohle bei Venator! Zukunftsfähig? Seit langem zu wenig getan für Umwelt und Arbeitsplatzsicherheit!“
an verschieden Stellen hinterlassen, um auch die Beschäftigen darauf hinzuweisen, dass Umweltschutz und Arbeitsplatzsicherheit manchmal zusammenhängen.

Bedauerlicherweise scheint Venator hier der Meinung gewesen zu sein, dass man die Beschäftigten nicht darüber informieren sollte, wie schlecht die Perspektiven sind. Deswegen hat man wohl die Kreide möglichst schnell entfernt.


Foto: BI Saubere Luft e.V.

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