#AC2106: Klare Botschaft an RWE und andere Klimaschänder – #FFF #Aachen #Klimakrise #Hambibleibt #Endcoal #FridaysForFuture #schoolstrike4climate #EndeGelaende #RWTH #Kohleausstieg

RWE ihr und die anderen Klimaschänder habt bereits verloren! Durch die gewaltsamen Räumungsversuche wurde der Hambacher Forst zu einem Symbol. Symbole kann man zwar bekämpfen, dadurch werden diese aber nur noch mächtiger. Inzwischen kam Greta Thunberg hinzu.

Gestern haben 40 000 die Botschaft erneut und eindringlich formuliert. Schluss mit Kohle, Schluss mit Klimaschändung, Schluss mit der Vernichtung unserer Lebensgrundlagen für Gier. Geld kann man nicht essen. Braunkohle auch nicht. Kohlendioxid gehört in Bäume und fossil in den Boden und nicht dem Umfang in die Atmosphäre. Die Zeit zum Handeln ist nicht irgendwann mal, sondern JETZT!

Auch deshalb machte ich mich gestern mit der Regionalbahn von Duisburg-Rheinhausen auf den Weg. Ziel war der Startpunkt an der RWTH Aachen. Aber bereits auf dem Weg dahin gab es Probleme, die mit den Protesten im Zusammenhang stehen.
Die Bahnapp zeigte an, dass wegen polizeiliche Ermittlungen der Bahnhof Vierser gesperrt worden wäre. In der App sah die Information noch lapidar aus und auch die Durchsage war wenig erhellend. Es hieß sinngemäß nur, dass der Zug nicht in Viersen halten würde und man den Bus nehmen müsse. Betraf mich zwar nicht, fand ich für beruflich Pendelnde doch schon eine Zumutung. Zuerst dachte ich, dass es um einen wichtigen Grund ginge den Bahnverkehr zu unterbrechen, wie etwas Selbstmord oder Kriminelle. Aber das war es nicht, wie ich dann später herausfand. Man wollte scheinbar EndeGelände in der umweltfreundlichen Mobilität einschränken. Dass darüber hinaus noch weitere Menschen traf, scheint mir gemäß dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit der Mittel inakzeptabel, zumal die Bahn jetzt sicher Entschädigungen zahlen muss. Ist etwa das schmutzige Geschäft von RWE am Laufen zu halten wichtiger, als die Mobilität der Bevölkerung? Vor allen Dingen als die umweltfreundliche Mobilität?

Der volle Zug kam trotzdem halbwegs pünktlich in Aachen West an. An der RWTH sammelten sicher mehrere tausend mit kreativen Schildern. Es waren Jung und Alt dabei, alle mit dem gleichen Anliegen. Dass unsere Lebengrundlagen bewahrt werden sollen und die Klimaschändung gestoppt werden muss.
Der Protest sollte aufgrund der besondere Lage von Aachen international sein und war es. Neben Englisch gab es auch Anwesende die Französisch sprachen und sicherlich noch viele weitere Sprachen. Von reiner Äußerlichkeit, waren auch diverse Ethnien vertreten. Das Thema brennt halt weltweit auf den Nägeln und nicht nur dort.

Neben einigen anderen sprachen am Startpunkt auch Architects for Future, die sich erst kurz zuvor gegründet haben sollen. Dies erwähne ich besonders deshalb, weil den wenigsten bewusst ist, wie klimaschädlich bauen ist. Allein die Herstellung von Beton setzt erhebliche Mengen an Kohlendioxid, auch aus fossilen Energieträgern frei. Einige Zementwerke verwenden sogar Braunkohle. Dazu kommt noch der Baumüll, der ebenfalls Fläche frisst statt recycelt zu werden.

Die Reden waren, wenn man etwas abseits stand, teilweise nur schlecht zu verstehen. Aber die Alternative waren Schatten und wenig verstehen oder die pralle Sonne. Es gab aber auch so, sehr viele tolle Plakate zu bewundern. Teilweise mit einfachen Mittel recycelt aus Kartons oder auch sehr aufwendige Sachen.

Dann ging es auch schon los. Bemerkenswert fand ich, als ein Krankenwagen kam. Der vordere Teil ging ein Stück vor, der hintere Teil ein Stück zurück und fast wie das mythische Rote Meer, teilte sich die Menge. Scheinbar kapieren Jugendliche und Wissenschaftler die Rettungsgasse besser, als Autofahrende. Apropos Autofahrende, diese brauchten viel Geduld, denn mit Sicherheit wurde halb Aachen lahmgelegt durch die verschiedenen Züge, welche nach und nach zusammenflossen und sie wie eine symbolische Welle ins Ziel ergossen.

Auch wieder dabei waren die Jecken for Future, welche ich schon auf der Demo vergangenes Jahr in Köln erlebte.

Bemerkenswert fand ich auch, wie selbst die deutlich Jüngeren sich schon einbringen. Etwa zwei kleine Mädchen, die plötzlich laut rufen: „Wir sind laut….“. Und noch besser war, als dann weitere plötzlich mit einfallen.

Und der CSU-Chef Markus Söder, spielt sich plötzlich als Klimaretter auf. Schlägt sogar einen Kohleausstieg schon 2030 vor. Wobei er scheinbar eine Kohlendioxidbepreisung ablehnt. Da Bayern allerdings kaum vom Kohleausstieg betroffen ist, hat er es natürlich auch deutlich leichter. Wobei ich ein wenig den Eindruck habe, dass er schneller kapiert als AKK, dass es so nicht mehr weiter geht.

Impressionen:

Die Menge am Tivoli war unglaublich, und es strömten immer noch welche nach.


Interessante Idee fand ich dieses Anti-AKW-Piano, dass scheinbar per Fahrrad gezogen wurde.


Bemerkenswert war, dass Trianel im Bereich der Demo einen Sitz hatte. Trianel wollte vor einigen Jahren in Duisburg Rheinhausen ein Kohlekraftwerk bauen, was allerdings dank enormen Engagement von u.a. der BI Saubere Luft e.v. verhindert werden konnte.


Bei Baumschutz musst ich immer an die #SägeParteiDuisburg denken.


Einfach mal einwirken lassen, diese Klogedanken.

Dank der Demo war in Aachen einiges an Verkehr lahmgelegt, aber wenigstens hat die den Motor abgeschaltet.

Sollte man auch immer dran denken, dass die RWTH ebenfalls in den Bergbau involviert ist.


Zumindest eine Lokalität hat die Demo tatkräftig unterstützt.


Ein riesiges Bann ließ gar nicht erst die Frage aufkommen, um was es ging.


Ob das Plakat offiziell war, weiß ich nicht, auf jeden Fall recht treffend.


Robin Wood durch natürlich nicht fehlen mit einem Plakat


So viele Menschen, dass man es kaum fassen kann.

Einige der Schilder, die mir besonders auffielen nachfolgend:

Mother Earth – The hottest MILF in our Universe
Den Text kann man natürlich unterschiedlich interpretieren. Auf jeden Fall ist es provokant.


Eine böse Anspielung auf die zumindest mittelfristig steigenden Meeresspiegel.


Auch aktuelle Ereignisse wurden aufgenommen, denn nächste Woche sollen Hitzerekorde kommen. Schlecht für Menschen, Tier und Bäume.


Auch das Insektensterben wurde thematisiert, aber ohnehin hängen diese Themen alle zusammen.


Hoffen wir, dass die Streiks nicht lange dauern müssen, weil endlich gehandelt wurde.


Die Vermüllung der Meere war ebenfalls ein häufiges Thema. Wobei auch Kunststoffe häufig fossiler Natur sind und dadurch selbst Müllverbrennung nicht klimafreundlich ist.


Reden ohne Taten ist Scheiße, könnte man diese gelungene Visualisierung zusammenfassen.


Einfache klare Botschaft, eigentlich auch gar nicht so schwer umzusetzen.


Wenn man genau darüber nachdenkt, erkennt man wie infantil die Weigerung der Politik eigentlich ist endlich zu handeln. Kleine bockige Menschen aus der Politik müssen von Jugendlichen eines besseren belehrt werden. Wer müsste also nachsitzen?


Selbst der Bullshit des Trumpeltiers wurde in positivere Form gebracht.


Früher war der Fisch in der Packung, heute ist die Packung im Fisch. Klar Sache die Vermüllung der Meere bewegt.


Auch wenn nicht alle mitgingen, so waren doch etliche in Gedanken dabei. Gerade in Aachen, was nicht nur vom Klimawandel, sondern auch den GAU-Reaktoren in Tihange bedroht ist.


Weniger Wachstum ist eine nette Forderung, allerdings falsch, weil es kein Wachstum gibt.


Sich in den Klimastreik einreihen.


Bei diesem Bild musste ich sehr stark an Sören Link von der #SägeParteiDuisburg denken.


Und die Worte der Wirtschaftsliberalen FDPeinlich sind nicht vergessen worden, bei dieser Werbung für eine Veranstaltung.


Man kann auch mit wenigen Buchstaben gegen Klimaschänder SUV ausdrücken.


Besonders aus Bequemlichkeit leugnende sind ein erhebliches Problem.


Scheinbar sind bei einigen die Prioritäten völlig falsch gesetzt.


Sieht nicht so toll aus für Ostfriesland. Extra deswegen war man aus Leer angereist.


Einige entschuldigten sich für die Plünderung der Ressourcen.


Breite Kritik an der Politik, der scheinbar das Löschwasser zu teuer ist, obwohl das Haus brennt.


Direkt in mehrfacher Hinsicht treffend diese Karikatur von Trump, dessen giftigen Ausdünstungen das Klima schädigen.


Make Love Not CO2, muss man eigentlich mehr sagen.


Das Alle Dörfer bleiben müssen versteht sich von selbst.

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