Die Ethik von VW – #Volkswagen #RWTH #Abgasbetrug #Affenquälerei #Autolobby #Fluglärm

Ich schäme mich, nicht nur das ich früher mal für kurze Zeit an der RWTH Aachen gearbeitet habe nein auch wegen Volkswagen. Viele Jahre galt Deutschland als zuverlässig und die Produkte als gut und hochwertig. Volkswagen hat dieses Image zumindest angekratzt, wenn nicht sogar vernichtet.

Aber anstatt offen und ehrlich zu sein, kommen ständig neue Puzzleteile eines Lügenimperiums ans Licht. Das man Werbung und Kraftstoffverbräuchen nicht glauben sollte, war schon länger klar, aber ich gewinne mehr und mehr den Eindruck, dass man Volkswagen gar nichts glauben darf. Vermutlich war der Abgasbetrug nur die Spitze des Eisbergs.

Jüngst verkündete Volkswagen, dass weitere Tierversuche ausgeschlossen würden. Aber wie viele gab es wohl bisher? Und was ist mit Menschenversuchen? Menschen bewusst und vorsätzlich einem Gift aussetzen ist ethisch höchst fragwürdig und erinnert an ein dunkles Kapitel der Geschichte an dem auch damals Volkswagen beteiligt waren. Und nicht nur. Volkswagen scheint auf Adolf Hitler zurückzugehen.

Noch immer werden wir in unseren Städten von Volkswagen und anderen Fabrikaten vergiftet, Scheinbar völlig legal. Man kann der Deutschen Umwelthilfe gar nicht genug danken, dass diese für Saubere Luft kämpfen.

Fazit für mich ist: Ich kaufe keinen Volkswagen! Jetzt nicht und auch in Zukunft nicht! Wer betrügt, manipuliert und intransparent ist, der hat kein Vertrauen verdient und erst recht kein Geld.

Dieser Konzern hat erhebliche ethische Probleme und es dürfte sicher sein, dass ein Volkswagen weder vegetarisch noch Vegan ist.

Wobei ich mir nach den ganzen Enthüllungen die Frage stelle, ob die Flugverkehrslobby beim Fluglärm nicht die gleichen Methoden wie die Autolobby anwendet. Sinnlosstudien produzieren, um seriöse Studien in Zweifel ziehen zu können. Wundern würde mich dies nicht. Schließlich machte die Nikotinsuchtindustrie jahrzehntlang ähnliches. Wenn Geld im Spiel ist, verraten und verkaufen sich manche.

Am unsäglichsten fand ich in den Medien allerdings diesen Artikel, wo ein vermeintlicher Experte verkündet, dass solche Versuche notwendig wären, dabei läuft auf der Welt bereits eine „Studie“ mit mehreren Milliarden Menschen. Eine sicherlich ausreichend große Menge, um keine zusätzlichen Versuche notwendig zu machen. Zu mal Einzelaspekte nur schwerlich das Zusammenspiel von Giftstoffen wiedergeben und die meisten Studien die multifaktorielle Wechselwirkungen völlig außer acht lassen. Weitere Menschenversuche sind definitiv keine notwendig, denn auch an Zellkulturen kann man die Giftwirkung aufs Gewebe sehen. Und wenn man die wirklich Wirkung sehen wollte, müsste man schon wissenschaftlich durchdachte Versuche machen. Und nicht Pseudoversuche, wie von der Autolobby gemacht.

Dieser Beitrag wurde unter Fluglärm, Grundrechte, Umweltschutz, Verbraucherschutz abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s