Überforderung der Konsumenten – #Lebensmittel #Verbrauchertäuschung

Ein Supermarkt ist voller Informationen. Etwa den Gehalt an Zucker, den man auf der Verpackung findet, wobei auch hier nicht auf jeder Verpackung die Wahrheit steht. Die Zuckerindustrie verschweigt halt gerne, dass an manchen Stellen noch andere Arten von Zucker drin sind.

Einige Zusatzstoffe, wie etwa Geschmacksverstärker werden einfach anders bezeichnet. Und der Verbraucher so belogen. Auch wenn es legal ist, bleibt es in meinen Augen eine Lüge.

An anderer Stelle, etwa bei Fisch und Fleisch kann man die Herkunft herausfinden, etwa per Handy, aber die Informationen, die hinter irgendwelchen Zertifikaten stecken sind so zahlreich, dass man dies gar nicht mehr alles überblicken und geschweige denn lesen kann. Es gibt zwar Apps, welche dies zumindest ein wenig aufbereiten, aber auch hier gibt es einen Informationsüberfluss, der nicht bewältigt werden kann, wenn man sich wirklich umfassend informieren will. Ich habe manchmal den Eindruck, dass man extra möglichst viele Lebensmittelzertifikate und Phrasen benutzt, um maximale Verwirrung und dadurch Desinteresse zu erzeugen.

Typische Worthülsen wie Bio stehen auf vielen Produkten, aber wie viel Bio steckt da wirklich drin. Der Markt ist hier sehr unübersichtlich. Genauso wie die Verpackungen, wo man etwa bei Sojawürstchen eine mehr als zur Hälfte mit Luft gefüllte Verpackung bekommt.

Und eine klare Lebensmittelampel wird bisher auch verhindert. Natürlich besonders von der Ungesundheitsindustrie, wie etwa von Süßkram. Müssten die auf den Verpackungen ehrlich sein und eine Gesundheitsbewertung aufdrucken, wäre schon viel gewonnen. Natürlich nur solange dies auch verständlich bleibt.

Auch bei den Zertifikaten braucht es ein deutlich einfacheres System. Zudem müssen Mogelpackungen und Winzverpackungen endlich eingedämmt werden. Das ist in den USA mitunter besser, da es dort auch deutlich größere Behälter gibt. Etwa bei Erdnussbutter und nicht nur die Kleingebinde in Deutschland.

Ich hatte mal probiert, größere Behälter über einen größeren Versandhändler zu beziehen, war aber ziemlich enttäuscht, da einiges von weiter weg kam.

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