Kreisvorstand Piratenpartei Duisburg versagt erneut

Für die beiden Wahlkreise in Duisburg stellte die Piratenpartei jeweils einen Kandidaten auf, welcher dann erst einmal je 200 Unterschriften sammeln musste, um hinterher auf dem Wahlschein zu stehen.

Nun würde man ja annehmen, dass es im Interesse des Vorstandes wäre die Kandidaten zu promoten und dies möglichst gut zu unterstützen.

Wahrnehmbar war davon in der Öffentlichkeit nichts. Während sich der Vorstand gerne selbst bekannt macht, gab es scheinbar nicht einmal eine Pressemeldung, welche auf die Aufstellung der Kandidaten hinwies.

Ein Werbestrategie sowohl für die Unterschriften, wie auch den Wahlkampf selber ist ebenfalls nicht erkennbar. Aber dies bemerkte man auch bereits im Landtagswahlkampf. Außer ein paar Infostände und Plakate war nichts wahrnehmbar.

Ja ne, ist klar, mit einem Infostand erreicht man die gesamte Bevölkerung. Eine überaus stupide Strategie nur darauf zu setzen und auf Plakate. Wobei man sich die düsteren und unverständlichen Plakate auch hätte sparen können.

Dabei sollen die Piraten ja eigentlich eine Internetpartei sein, von der Nutzung von Internet ist hier aber keine Spur.

Wären hier nicht einige Mitglieder (Nicht Teil des Vorstandes) sehr aktiv gewesen, stünde nun ganz sicher keiner der beiden Kandidaten auf dem Wahlzettel.

Die hier beschriebenen Missstände halten also weiter an.

Öffentlichkeitsarbeit gibt es auch keine, außer in eigener Sache, damit sich die Vorstandsmitglieder in Selbstdarstellung üben können.

Die Entwicklung im Kreisverband stimmt mich zwar traurig, allerdings war dies bereits mit Aufstellung des Kreisverbandes absehbar. Einer der Gründe warum ich wenig dafür übrig hatte. Wenn der Vorstand wenigstens noch gute Arbeit leisten würde. Aber so? Es gibt genug andere Stellen, wo man sich einbringen kann und man wirklich etwas bewirkt.

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3 Antworten zu Kreisvorstand Piratenpartei Duisburg versagt erneut

  1. Ysann dal Fionavar schreibt:

    Das hier beschriebene Vorgehen ist genau so wie es auch bei allen anderen UU-Sammlern war. Und die haben ihre Unterschriften zusammen gekriegt. Nur ein Beispiel: In Heidelberg ist der Direktkandidat ganz allein in seinem Rollstuhl unterwegs gewesen und hat seine UUen zusammen bekommen, ganz ohne „Werbestrategie“, Pressemeldungen oder anderes Getrommel. Ähnliches gilt für die vielen, vielen anderen UU-Sammler.
    Wie hättet Ihr es denn gern gehabt? Daß man Journalisten mit vorgehaltenem Kugelschreiber zwingt, große Dokus über „Eure“ Kandidaten zu machen?
    Was wollen Sie hier suggerieren? Den Opfermythos? Ihr lächerlicher Kleinkrieg und Ihre subjektiven Giftereien gegen den Vorstand ist es, der traurig stimmt und abstösst, nichts anderes.

    • ulrics schreibt:

      Man kann für Werte stehen oder genau wie alle andere Politiker sein. Ich stehe für Werte und vertrete diese auch konsequent.
      Wenn es anderswo alleine geklappt hat Gratulation.
      Allerdings ist man gemeinsam stärker, was allerdings nur geht, wenn die Ziele die selben sind. Wenn es einem Teil nur darum geht sich in Ämtern zu sonnen, macht das mehr kaputt.

  2. Reinhard Beckmann , Duisburg schreibt:

    Nach meiner Meinung ist es sehr frustrierend, wenn man als Einzelgänger nach ca. vier bis fünf Stunden nur eine Unterschrift bekommt. Ich habe folgende Antworten in DU-Walsum und DU-Stadtmitte bekommen:
    1. Politik geht mich nichts an.
    2. Der Schöpfer wird es schon richten .- Wirklich-
    3. Mit Politik will ich nichts zu tun haben….
    4. Schon wieder Wahlen…….
    5. andere sind einfach weitergegangen……………..
    Als Einzelperson ist das schon sehr schwer……
    Fazit:
    Meiner Meinung nach sind die Wahlergebnisse (Nicht- und Protestwähler usw,) aussagekräftig,,,,,

    Ich bin der Meinung, dass die 200 Unterschriften möglich gewesen wären, wenn die Gruppe
    zusammengehalten hätte. Für alleine bzw . vier Personen war das Zeitfenster einfach zu kurz,,
    Wie gesagt: Vier Stunden = 1 Unterschrift den Rest kann man sich ausrechnen……
    Im Wahlkampf muss die aktive Gruppe vor Ort zusammenhalten oder alles geht den
    Bach runter…

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