Gefahrgutrouten Duisburg

Da auf der Erörterung bzgl. Greiwing behauptet wurde, dass für Gefahrgüter generell ein Antrag für die Festlegung der Routen notwendig wäre, habe ich mal nachgeschaut.

Auf der Homepage der Stadt Duisburg wird derzeit (Stand 05.03.2016) der Eindruck erweckt, dass man für alle Gefahrgüter einen Antrag stellen müsste, welche nicht in der Allgemeinverfügung des Positivnetzes der Stadt Duisburg stünden.

Für die Beförderung von Gefahrgütern, für die keine Allgemeinverfügung vorliegt, muss gemäß § 35 GGVSEB eine Fahrwegbestimmung beantragt werden.

Allerdings zeigt § 35 der GGVSEB ganz klar, dass dies nur für bestimmte Gefahrgüter zutrifft und dies auch nur unter bestimmten Bedingungen. Die meisten Gefahrguttransporte können ihre Routen vergleichsweise frei wählen.

Zumal Absatz 1 des § 35 sehr viele Rahmenbedingungen aufführt mit der man Routen umgehen kann.

Um so trauriger ist es, dass die Stadt Duisburg, trotz eines Hinweis von meiner Seite der Meinung ist, dass alles geregelt wäre und keine Gefahr bestünde, was natürlich Quatsch ist. Keine Ahnung, ob dies nun Augenwischerei ist oder der § 35 nicht vernünftig ausgewertet wurde.

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