Öffentliche Parkplätze als Geschäftsgrundlage?

Sind es Logistikschmarotzer, wenn Logistik-Betriebe öffentliche Parkplätze nutzen, anstatt auf dem eigenen Gelände welche zu bauen? Ich denke gerade darüber nach.

Die Straßen werden natürlich von allen finanziert und können demnach auch so genutzt werden. Gleiches gilt auch für Parkplätze. Allerdings geht mit öffentlichen Parkplätzen ein zusätzlicher Flächenverbrauch von der Öffentlichkeit finanziert einher. Hier dürfte auch der Knackpunkt sein, warum es zumindest unethisch ist Parkplätze für Firmen aus öffentlichen Geldern zu bauen, bzw. die Dauernutzung als ‚Firmenparkplatz‘ nicht zu unterbinden. Möglicherweise stellt es sogar eine Subvention dar.

Für Wohnhäuser gilt, dass eine gewisse Anzahl an Parkplätzen vorhanden sein muss, allerdings kann man sich davon freikaufen. Ob dies auch für Firmenparkplätze gilt?

Da die Summen des Freikaufs, wenn man Instandhaltung usw. der Straßen betrachtet, eher lächerlich sein dürften müsste man wohl Schmarotzerverhalten der Firmen annehmen. Zumal die Gewerbesteuer durch verschiedene Steuertricks durchaus verringert werden könnte, wenn sie überhaupt vor Ort bezahlt wird, wo die Parkplätze genutzt werden.

Also warum keine Parkverbote für LKW über 7,5 Tonnen zumindest im Stadtgebiet und damit eine Ersparnis für die Steuerzahler und eine Ende für subventionierte ‚Firmenparkplätze‘

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