Verbreitung des aktuellstem Rundbrief AntiAtom-Bündnis Niederrhein

Ich denke mal es macht Sinn das möglichst weit zu verbreiten. Versteht sich von selbst, dass ich den Rundbrief des überparteilichen Bündnisses nur kopiert habe um zu Unterstützen.

… der 4. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima nähert sich. Aber auch vier Jahre nach dieser Katastrophe kann trotz angekündigtem Atomausstieg und angekündigtem Ende der GNS-Atomanlage in Duisburg keine Entwarnung gegeben werden. Stattdessen treibt der atomare Irrsinn nach wie vor die bizarrsten Blüten.

In Japan selbst laufen die Dinge nach wie vor mächtig aus dem Ruder und Unmengen radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer. Die Menschen dort werden im Unklaren über die wirklichen Gefahren gelassen. Es haben sogar Programme begonnen, die die Menschen in die verstrahlten Gebiete zurück siedeln sollen. Die Absicht dahinter hat aber nichts damit zu tun, den Menschen ihre Heimat wieder zu gegeben. Das ist nach wie vor viel zu gefährlich. Es geht darum, dass die Kosten für die Unterbringung dieser Menschen in Notunterkünften der Regierung und den Stromkonzernen zu hoch werden. Unfassbar. Und ebenso unfassbar ist, dass jetzt auch wieder die japanischen Atomkraftwerke ans Netz sollen. Die Mehrheit der japanischen Bevölkerung ist dagegen, aber die Politik hört einmal mehr auf das Wort der profitorientierten Wirtschaftskreise.

Aber wir brauchen gar nicht so weit zu blicken. Auch direkt vor unserer Haustür finden wir diese bizarren Blüten:

In der einzigen Urananreicherungsanlage Deutschlands in Gronau wächst ein Atommüllberg heran, der nach derzeitigem Ermessen dort niemals weggeschafft werden wird. Zudem soll diese Anlage, die ein Schlüssel zur Herstellung von Atomwaffen ist, auf dem Weltmarkt verhökert werden. Es ist unklar, wer dann den Zugriff auf diese Waffentechnologie bekommt.

Auch in Jülich wachsen die Probleme: Dort stürzt man sich in groteske technische Abenteuer und versucht, den dortigen havarierten Reaktor ein paar hundert Meter durch die Gegend zu transportieren. Dabei müssen 2100 Tonnen hochverstrahlten Metallschrotts aus der Verankerung gehoben, auf ein Transportgestell gepackt und dann unter freiem Himmel in eine Lagerhalle geschoben werden. So etwas wurde bislang noch nie versucht und niemand weiß, was da auf uns zukommt. Eins aber ist sicher: Die Strahlung, die dabei in die Umwelt entweicht, ist immens. Und damit nicht genug: Die Politik reagiert auf Anfragen, was da auf uns zukommt, mit einer glatten Verweigerung. Eigentlich ist man nach dem Umweltinformationsgesetz verpflichtet, Auskunft zu geben. Hier aber verweigert das zuständige Ministerium diese Auskünfte.

Ebenfalls im Zusammenhang mit dem Jülicher Forschungszentrum stehen Absichten, den dort lagernden Atommüll in die USA zu exportieren. Dies ist laut Gutachten vom BUND NRW und Greenpeace schlicht und ergreifend illegal. Aber anstatt nach einen halbwegs umweltverträglichen Umgang mit dem Jülicher Atommüll zu suchen, versucht man in einer unsäglichen Koalition aus Politik und Atomindustrie diese Verschieberei durchzudrücken.

Und die Atomkonzerne: Die spielen ein doppelbödiges Spiel. Da heucheln sie auf der einen Seite Konsensbereitschaft und sitzen in der sogenannten „Endlager-Suchkommission“, auf der anderen Seite überziehen sie den Staat mit Milliardenklagen und torpedieren damit die Arbeit dieser Kommission. Besser können die Konzerne nicht beweisen, wie sie sich um ihre gesellschaftliche Verantwortung scheren. Geld scheffeln wollen sie, aber ihren Dreck wegmachen sollen dann die Steuerzahler.

14. März nach Düsseldorf zu fahren zur großen Fukushima-Anti-Atomkraft-Demo.

Um 13 Uhr startet die Auftaktkundgebung vor dem E.on-Hauptsitz, wo die Konzerne stellvertretend an ihre Verantwortung erinnert werden. Danach führt der Demo-Zug durch die Innenstadt, wo es eine Gedenk-Aktion für die Fukushima-Opfer geben wird. Die Demonstration endet an am NRW-Wirtschaftsministerium, welches die NRW-Atomaufsicht innehat.

und natürlich auf http://www.antiatom-buendnis-niederrhein.de

Dieser Beitrag wurde unter Grundrechte, Umweltschutz, Verbraucherschutz veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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