Bundesregierung äußert sich zu Uranhexafluorid und Urenco

In Bundestags-Drucksache 18/1726 werden Hintergründe zu den Atomtransporten durch Deutschland veröffentlicht. So wird das Natururan in Pierrelatte (Frankreich) in Uranhexafluorid umgewandelt, was dann von dort nach Gronau zur Aufkonzentration des Urans, was dann in der Areva Brennelementfabrik in Lingen (Emsland) weiterverarbeitet wird.

Die höchstgefährlichen Transporte von Uranhexafluorid werden dabei sowohl für die Bevölkerung, als auch Rettungskräfte wie Feuerwehr und Katastrophenschutz geheimgehalten.

Angeblich hätten sich die Gefahrguttransportmethoden bewährt, wie auf die beinahe Katastrophe in Hamburg (Atlantic Carrier) bemerkt, dabei wird Uranhexafluorid als radioaktives Material und nicht als giftiges oder ätzend Material transportiert. Bei dem Hamburger Hafenbrand war es pure Glücksache, dass es keine Katastrophe auf dem Kirchentag gegeben hat.

Die Firmen wie Urenco GmbH, Nukem GmbH oder ANF GmbH Lingen, sind allesamt in ihrer Haftung beschränkt, das heißt im Endeffekt wird bei einer richtigen Katastrophe die Firma nur begrenzt haften und der Rest wohl über den Steuerzahler.

Die unsinnigen Transporte von Uranhexafluorid müssen endlich aufhören. Deutschland strahlt weiter, trotz des angeblichen Atomausstiegs, der sich aber nur auf die Kraftwerke bezieht und nicht die Gefährdung der Bevölkerung durch die Herstellung von Brennelementen.

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