Feinstaub

In Duisburg wird die Feinstaubproblematik immer auf den Verkehr geschoben. Obwohl in Duisburg nach Angaben des BUND der Hauptverursacher die Industrie ist. Auch der Braunkohletage könne eine Quelle sein.

Zudem sind etliche Verkehrswege von den sogenannten Umweltzonen ausgenommen.

Der BUND erwägt jedenfalls jetzt eine Klage, weil immer noch die Grenzwerte häufiger überschritten werden. Zumindest in Duisburg zeigt sich somit, welch ein Feigenblatt die Umweltzonen sind.

Dabei gäbe es soviele Möglichkeiten etwas gegen den Feinstaub zu tun. Zum Beispiel die alten Bäume nicht für Neubauten opfern, sondern lieber noch mehr Bäume pflanzen. So kommt der Feinstaub zumindest aus der Luft und weg von der Lunge.

Zumal es nicht immer nur Staub alleine ist. Es können auch Giftstoffe, wie Blei und Cadmium dabei sein. Diese wurde 1999 von der BUS bei einem Störfall über das Duisburger Stadtgebiet verteilt. In der NRZ Druckausgabe war eine Karte dabei, welche auch Rheinhausen zum Teil als Kontaminiert einschätzt. Für Kleingärtner auf jeden Fall überaus unschön. Wobei über zehn Jahre eine viel zu lange Zeit ist.

Aber es geht noch schlimmer. Strahlenmüll wird zerkleinert und unter normalen Müll gemischt, bis es unter die erlaubten Grenzen fällt. Allein was u.a. an Stäuben eingeatmet werden kann, wenn mit derartigen Materialien gearbeitet wird. Im empfindlichen Lungengewebe kann Strahlung erheblich mehr Schäden anrichten als außerhalb des Körpers. Insbesondere Alpha- und Beta-Strahler.

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