Offener Brief: Rheinhausenhalle und Hallenbad-Verkauf

Auch wenn dies „nur noch“ als Bürger geschieht, so habe ich mal wieder einen offenen Brief geschrieben.

Sehr geehrte Mitmenschen,

Wie die Bürgerschaft erfahren durfte, ist geplant, die Rheinhausenhalle zu schließen, vorgeblich aus Einsparungsgründen. Da uns allerdings keine detaillierten Zahlen vorliegen, können wir diese Behauptung nicht überprüfen.

Vor zwei Jahren wurde das Hallenbad Rheinhausen geschlossen, ebenfalls mit der Begründung, dass Einsparungen dies erforderten.

Die Grundstücke Rheinhausenhalle, Hallenbad und Glückaufplatz sind durch einen kleinen Park miteinander verbunden. Leider konnte ich keine Verkaufsanzeige für das Gelände Rheinhausenhalle / Glückaufplatz finden.

Als Bürger habe ich einige Fragen:

Gibt es schon eine Verkaufsanzeige? Wenn ja, wo findet sich diese?

Welche Kosten verursacht der Leerstand des ehemaligen Hallenbades?

Wann, mit wem und wo fanden bisher Verhandlungen wegen des Verkaufs statt?

Warum wurde das Gelände bisher nicht verkauft?

Werden nicht-öffentliche Verkaufsverhandlungen betrieben?

Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Verkauf des Geländes Hallenbad/Glückaufplatz und der Schließung der Rheinhausenhalle?

Sollen die Gelände zusammen verkauft werden?

Gibt oder gab es Verhandlungen mit der Hellmich-Gruppe? Sind solche Gespräche geplant?

Soll dort ein Hotel gebaut werden?

Welche Nutzung ist vorgesehen?

Ist es geplant, potentiellen Investoren öffentliche Gelder zukommen zu lassen?

Werden Kosten für Erschließungsmaßnahmen, geänderte Verkehrsführung oder andere mit dem Verkauf in Zusammenhang stehende Maßnahmen öffentliche Haushalte belasten?

Fallen Abriss- bzw. Rückbaukosten an, die nicht der Käufer tragen wird?

Sind Auswirkungen auf die KFZ-Parkraumbewirtschaftung zu erwarten?

In welchem Umfang werden Baumrodungsarbeiten erfolgen?

Wird die Zahl und Qualität der entstehenden potentiellen Arbeitsplätze ein Kriterium bei einem möglichen Verkauf sein?

Warum wird auf Presseanfragen nicht reagiert? Die Bürgerschaft hat ein Recht auf Transparenz.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort

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3 Antworten zu Offener Brief: Rheinhausenhalle und Hallenbad-Verkauf

  1. Pingback: Vertraulichkeit des Wortes bei Politikern? | Kompass – Die Piratenzeitung

  2. Pingback: Antwort auf offenen Brief | ulrics

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