Lernt bitte endlich aus der Geschichte!

Nicht Deutschland schafft sich ab, sondern die Freiheit schafft sich ab. Vielleicht sollt ich mal dazu ein Buch schreiben und Millionen scheffeln.

Vielleicht könnte man auch sagen, dass unverantwortliche Politiker die Freiheit abschaffen wollen aus Angst vor der Freiheit.

Sind es möglicherweise alles Kontrollfreaks, die Zuhause nicht die Hose anhaben und das woanders ausleben müssen? Oder sind es unbewältigte Ängste?

Was da verbreitet wird ist der übliche Schrott, welchen manche Politiker gerne verbreiten. Man kann nichts mit 100%iger Sicherheit verhindern. Man nähert sich den 100 % asymptotisch an. Allerdings ist ab einen Punkt, den wir in Deutschland schon längst überschritten haben, der Zuwachs an Sicherheit nur noch marginal.

NICHTS WIRD EINEN ANSCHLAG VERHINDERN.

Das ist nicht gut aber ist eine Tatsache, also sollte man damit leben anstatt ständig zu versuchen das Unverhinderbare zu verhindern.

Interessant ist auch das immer nur der Bürger überwacht werden soll aber die Unternehmen im Internet so ziemlich alles machen können was sie wollen. Seien es Massenabmahnungen, Spam, private Überwachungen oder Belästigungen durch Telefonanbieter.

Wenn ich mir ansehe was ständig von irgendwem gefordert wird ist es meist unausgegoren und dient nur dem Zweck gut in der Öffentlichkeit dazustehen. Substanz oder Sinnvolles sieht man allerdings überaus selten.

Der Spiegel schrieb unlängst in einem Artikel, welcher sich gegen die Überwachung richtet.

‚Warndatei: Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert den starken Staat. Eine Liste „auffälliger Personen“ müsse angelegt werden, findet GdP-Chef Bernhard Witthaut. Fällt jemand im Internet „in Blogs und Foren“ mit „kruden Gedanken“ auf, soll er in einer Datei erfasst werden. Auch wenn Witthaut keine näheren Details nennt: Es geht offenbar um Personen, die noch keine Straftat begangen haben, aber sich irgendwie merkwürdig, irgendwie anders verhalten.

Ist immer schade, wenn Leute die Geschichte nicht kennen oder diese vielleicht sogar noch als Vorlage nehmen. Denn auch die Nazis hatten eine Liste, der damaligen Version einer Warndatei.

Bei diesem anhaltenden Überwachungswahn, kann man sich schon fragen, wie das Internet wohl in 20 Jahren aussieht.

Sehr interessant ist auch folgendes Zitat von Bayerns Innenminister: „Wir müssen Zugriff auf gespeicherte Inernetverbindungsdaten haben, um Täter zu identifizieren, die unter anonymen IP-Adressen agieren“
Normales IPs sind immer jemandem zugeordnet und wirklich anonymer Zugriff kann mit VDS eh nicht zurückverfolgt werden. Da zeigt ein Minister mal wieder wieviel Ahnung er hat.

In einer Fortsetzungsgeschichte im Kompass wird das „Utopia“ im Jahre 2100 betrachtet.

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