Als neulich jemand mit Auto aus einer unübersichtlichen Situation ausgeparkte und deshalb Beulen verursachte, wies ich darauf hin, dass man sich in solchen Situationen halt einweisen lassen muss.
Das würde ich immer so machen. Weil Autofahrende ja ständige rumjammern, wenn sie für Fehlverhalten geradestehen müssen. Und das nervt mich tierisch.
Nach ein paar Nachrichten wurde mir dann plötzlich Mansplaining vorgeworfen. Was ziemlich irritierend ist, wenn es einfach nur darum geht auf einen Sachverhalt hinzuweisen. Aber vermutlich ging es wohl eher darum die Diskussion „zu gewinnen“ und weil die Argumente ausgingen kam dann halt der Vorwurf Mansplaining. Deshalb bezeichne ist das jetzt als Femsplaining, wenn man Diskussionen mit Behauptungen beenden will, weil keine Argumente mehr da sind und erklärt, dass das jetzt Mansplaining wäre. Außerdem ist das natürlich schon eine beleidigende Unterstellung, gerade wenn die Person sich für Gleichberechtigung einsetzt.
Mit so etwas kann man natürlich auch andere vor den Kopf stoßen. Dann wundert Frau sich hinterher, warum die Männer keinen Bock auf Gleichberechtigung mehr haben? Totschlagargumente können halt auch leicht nach hinten losgehen.