Ihscooter, also die nervigen Leihdinger, die quasi überall im Weg stehen, werden derzeit m. W. nach Zeit abgerechnet. Die Folge davon sind dann riskantes Fahrverhalten, weil man ja möglichst günstig wegkommen will.
Die Städte sollten aus meiner Sicht den Verleih von Ihscootern nur noch dann zulassen, wenn nach Kilometern abgerechnet wird. Egal wie lange es dauert. Denn ansonsten ist Fehlverhalten ein Teil des Tarifmodell und von den Verleihfirmen zumindest toleriert.
Das es so viele „Unfälle“ gibt ist also zumindest zum Teil die Schuld der Leihfirmen und Kommunen. Interessant wäre hier auch, ob es häufiger Privatscooter oder Ihscooter sind, bei denen es Tote oder Verletzte gibt. Daraus könnten dann klarere Rückschlüsse gezogen werden, aber zumindest in Pressmeldungen der Polizei habe ich noch nie gesehen, dass der Punkt Ihscooter oder Privatscooter, überhaupt erwähnt wird. Nach diesem Beitrag der Tagesschau sind Leihscooter häufiger in „Unfälle“ verwickelt, die richtige Rückschlüsse zieht man dort aber nicht. Auch die GDV zieht die falschen Schlüsse.
