#Kernenergie: Karlsruher Atomsuppe – #AKWeh #Atomkraft #Asse #Karlsruhe

Es gibt ja immer noch Menschen, die von Atomkraft total überzeugt sind, was mich verwundert. Entweder die haben sich nie intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt, die verdienen an Atomkraft oder sind nicht in der Lage auch die Schattenseiten zu sehen.

Derzeit wird ja viel davon geredet, was für tolle Möglichkeiten neue Reaktoren bieten würden. Etwa Reaktoren, die langlebige Nuklide abbauen. Allerdings werden hier lobbymäßig nur die schönen Seiten dargestellt.

Wackersdorf wird zumindest den Älteren ein Begriff sein, dort wollte man eine sogenannte Wiederaufbereitungsanlage bauen. Deutlich weniger Menschen dürfte bekannt sein, dass es eine Modellanlage bereits in Karlsruhe gab. Vereinfacht gesagt hat man dort die alten Brennstäbe in Säure aufgelöst und dann die brauchbaren Bestandteile abgetrennt für neue Brennstäbe. Der strahlende und giftige Rest war die sogenannte Karlruher Atomsuppe. Diese hat man inzwischen für viel Geld (insgesamt 2,6 G€) in Glasbehälter verfüllt und zum Zwischenlager Lubmin bei Greifswald gebracht. Ein Großteil der kosten entfällt mal wieder auf die Allgemeinheit. Soviel zur angeblich billigen Atomkraft, die nicht ohne Subventionen auskommt. Und dass so ein Rückbau ewig dauert sieht man an diesem Artikel, der aus 2010 stammt, wo man auf eine baldige grüne Wiese hoffte, die es bis heute nicht gibt. 2009 schrieb der Spiegel noch: „Erst 2023 soll an ihrer Stelle nur noch eine grüne Wiese zu sehen sein.“ Inzwischen weiß man, dass das nicht geklappt hat. Der Artikel erwähnt allerdings auch, dass etwa der Hälfte des Mülls in der Asse aus Karlsruhe stammen soll. Und die Einlagerung soll zudem extrem billig gewesen sein, mit anderen Worten hochsubventioniert.

Fazit die Allgemeinheit trägt hohe Kosten für eine angeblich billige und sichere Energie.

Symbolbild gegen AKW

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