DIN (Normen) sind nicht neutral – #Klimaschutz #Umweltschutz #Fluglärm

Wenn sich Gesetze auf DIN (Normen) beziehen oder Gerichte DIN (Normen) als Grundlage für Entscheidungen nehmen, so ist dies überaus fragwürdig. DIN entstehen nicht durch unabhängige Experten, sondern ein Kreis von Interessierten bringt sich ein und bezahlt für die Beteiligung einiges an Geld. Das heißt die Normen, welche entstehen können durchaus vollständig durch eine Branche gestaltet worden.

Vor Gericht, aber auch in Gesetzen wäre es deshalb entscheidet, welche Gruppierungen an der Erstellung beteiligt waren.

DIN 45643 – 2011-02 beschäftigt sich mit der Messung von Fluglärm, wenn hier z. B. nur Flugzeugfirmen, Luftfahrtlobby und Verkehrsbehörden beteiligt waren, dann bleiben die Interessen der Bevölkerung dabei natürlich außen vor.

Genau deshalb müsste bei einer DIN immer dabei stehen, wer diese erstellt hat, um zu erkennen ob diese einseitig manipuliert sein könnte. Bei der Fluglärm DIN gehe ich davon aus, dass die Methoden so gestaltet wurden, dass diese gut für die Lärmverantwortlichen sind. Für Lärmverantwortliche eher nicht, wie zahlreiche Urteile zeigen. Genau deshalb ist es wichtig DIN zu hinterfragen und nicht einfach als gegeben zu akzeptieren.

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