#Aufräumen: Was ich gegen Wildplakatierung habe – #machsrein #Umweltschutz #Rheinhausen_Aufräumen

Auf meinen Beitrag hier zum Thema Wildplakatierung gab es einige sehr bezeichnende Reaktionen, die ich nicht einfach nur in einem Unterteil von Facebook beantworten möchte, sondern hier öffentlich.

Es gab einige mehr oder weniger seriöse Reaktionen, aber auch etwas, was man vielleicht als verbalen Hundekot bezeichnen könnte: Mimimi. Könnte man drauf reagieren, aber wer zu faul ist für richtige Argumente und lieber pauschale Vorwürfe in den Raum stellt hat sich eigentlich ein #dontfeedthetroll verdient, weil sich jegliche weitere Diskussion erübrigt. Dann gab es natürlich die üblich niveaulosen Anfeindungen, die man auch als Hasskommentare subsumieren könnte. Also nichts, womit man sich übermäßig beschäftigen müsste.

Nun mal zu dem verbleibenden Rest. Warum mache ich das? Wildplakatierung konsequent zu entfernen. Die Antwort ist schon etwas umfänglicher. Das offensichtliche ist natürlich, dass es sich nicht gehört einfach den Müll an die Wand oder an irgendwelche anderen Gemeingüter zu kleben. Das sieht nicht nur Mist aus, sondern wird wenn überhaupt nur deutlich verspätet entfernt. Einen Unterschied zwischen kommerziellen und gemeinnützigen Veranstaltungen gibt es da nicht. Das ist so asozial, wie den Müll auf den Boden zu werfen und genau solche Umweltverschmutzung.

Noch dazu sorgt die Witterung dafür, dass manches von selbst zu Boden fällt. Wie etwa hier:
Da hat einfach der Regen dafür gesorgt, dass das mit Druckchemikalien getränkte Papier mitten im Beet liegt und die Umwelt vermüllt. Das passiert natürlich auch an anderen Stromkästen, Telefonverteilern oder Mülltonnen. Wobei ich mich ja schon frage, wie man auf die Idee kommt, dass das Publikum, welches sich für so eine Veranstaltung interessieren könnte, die gewählten Orte überhaupt bemerkt. Wenn man darüber nachdenkt ist Plakatwerbung häufig Zeit- und Geldverschwendung, weil wenig zielgruppengerecht.

Wenn es etwas gemeinnütziges wäre, was selten der Fall ist, dann gäbe es zudem ganz legal die Möglichkeit Plakate an Laternen zu hängen, müsste man nur beantragen. Wobei man sich das Geld für Wildplakatierung besser sparen und in Onlinewerbung investieren könnte. Schont die Umwelt und das Umfeld.

Wenn man sich in der City am Sonnenwall anschaut, wie einiges plakatiert wurde, ergibt sich ein überaus desolater Gesamteindruck, welcher auf das Umfeld ausstrahlt. Sprich es entstehen Angsträume durch Vermüllung. Es gibt hierzu Studien, wie unterschiedlich eine Passage die erleuchtet und Sauber ist im Vergleich zu einer düsteren und versifften bewertet wird. Dazu kommt noch die Eskalation. Wenn das erste Plakat klebt kommt schnell ein zweites hinzu, ein drittes usw. Nennt sich Broken-Window-Effekt. Wo bereits Müll liegt sammelt sich schnell weiterer Müll an. Sieht man in Duisburg immer wieder, wenn dort etwa Sperrmüll steht und plötzlich andere etwas dazu stellen.

Das die Klebestreifen, verwittern und zur Belastung mit Mikroplastik beitragen, sei hiermit nur am Rande erwähnt. Ebenso, dass Ressourcen verschwendet werden.

Wer für Umweltschutz, Ordnung und friedliches Miteinander ist, wird mein Vorgehen verstehen. Ich bleibe bei Vermüllung jedenfalls weiterhin intolerant und stolz darauf. Erst gestern wieder vier Wildplakatierungen entfernt.

Wildplakatierung ist etwa so gemeinnützig, wie Baumfällung.

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