Dürrehilfen für Landwirte durch Verursachende – #Klimaschädlinge

Bei den Überlegungen zum Blogbeitrag „Sommerbruch“ kam mir der Gedanke, dass Klimaschädlinge für die Folgekosten der Dürre zahlen müssen. Deshalb mal ein Schreiben an Landwirtschaftsministerin Klöckner:

Sehr geehrte Frau Ministerin Klöckner,

mit ein wenig Besorgnis verfolge ich die Berichterstattung bzgl. Dürrehilfen.

Warum soll die Allgemeinheit dafür zahlen? Gilt etwa nicht mehr das Verursachendenprinzip, also das jene für Schäden zahlen, die diese verursachen?

Es steht außer Frage, dass ein Sommer dieser Ausprägung mit hoher Wahrscheinlichkeit so nicht stattgefunden hätte, wenn der derzeitige Klimawandel nicht bereits erhebliche Auswirkungen auf das globale und damit auch das deutsche Klima hätte.

Das heißt, ähnlich wie der Bauer aus den Anden sollte man sich den Ernteausfall von Klimaschädlingen zurückholen. Etwa durch eine erhöhte Treibhausgasumlage.

So fehlt das Geld nicht am Ende an anderen Stellen, wo es dringend gebraucht wird.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

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