#Umweltschutz: Kein Grenzwert heißt automatisch Null

Es gibt etliche Situationen, wo Behörden behaupten, dass man nichts tun könne, weil es keinen Grenzwert gäbe. Dies erscheint mir allerdings nur als billige Ausrede, damit man nicht aktiv werden muss. Wenn für etwas kein Grenzwert besteht, dann muss automatisch der Wert genommen werden, wo die derzeitige Messgrenze liegt. In Europage gilt das Vorsorgeprinzip, demnach muss bereits bei einem einfachen Verdacht gehandelt werden. Abwarten ist Arbeitsverweigerung und gehört normalerweise bestraft, aber vermutlich ist es derzeit noch zu schwer, die Zusammenhänge nachzuweisen. Dies könnte sich in Zukunft ändern. Ich frage mich, ob man als Asbestopfer die Entscheider von damals noch wegen fahrlässiger Tötung dran bekommen kann. Ein ähnliches Problem hat man heutzutage mit Gutachten zum Thema Lärm, wo Gutachtende auch alles mögliche für den Auftragebende zusammenschreiben, damit diese eine Problemprojekt durchbekommen. Bestes Beispiel sind hier Flughäfen, die ihren Lärm auch regelmäßig verharmlosen.

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