Keine #Adressverkäufe durch #Kraftfahrtbundesamt – #Datenhandel #KBA

Vor einigen Wochen berichtete diverse Medien über die Post Direkt, welche aus verschiedenen Daten, Wahlwahrscheinlichkeiten für Parteien ermittelt hatte. Unter anderem wurde hier auch berichtet, dass das Kraftfahrtbundesamt (KBA) Fahrzeughalterdaten verkauft hätte.

Das wollte ich mal genauer wissen und habe beim viel gescholtenen KBA nachgefragt. Folgende Antwort bekam ich:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

danke für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten kann:
Sie bitten um die Anzahl der an die Post bzw. Post Direkt verkauften Datensätze und welche Art von Daten verkauft wurden.
In den letzten zehn Jahren (hier festgelegte max. Archivierungsdauer für Auftrage Dritter) sind vom KBA nachweisbar keine statistischen Daten an die Post AG oder ihre Töchter geliefert worden. Die Presseberichterstattungen zum Thema sind nicht richtig.

[…]

Für weitere Rückfragen stehe ich ihnen gern auch telefonisch unter den unten angegebenen Kontaktdaten zur Verfügung.
Ich bedaure, dass durch die falsche Presseberichterstattung Unruhe und Aufwand entstanden ist und hoffe, dass meine Antwort für Sie ausreichend ist.

Hatte mich auch sehr gewundert, wobei es m.W. um Fahrzeughalterdaten ging in der Berichterstattung. Wobei mich auch dies eher gewundert hätte. Vielmehr dürften es Städte und andere Datenhändler sein.

Es steht natürlich jedem frei weitere Fragen ans KBA zu stellen.

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