LKW und Staus in Rheinhausen

Das Thema LKW in Rheinhausen ist ein ziemlich schwieriges.

Über die Jahr habe ich da viele Erfahrungen gesammelt bzw. mitbekommen. Was auffällt ist, dass nicht alle gegen die Regeln verstoßen. Etliche größere Speditionen mögen das gar nicht, wenn ihre Fahrer Abkürzungen nehmen. Jene die auffallen sind zum Großteil die schwarzen Schafe, hier fällt insbesondere LKW Walther häufig ins Auge.

Was wirklich unerträglich ist, sind die Untätigkeit von Stadt und Duisport. Die Verwaltung der Stadt sucht scheinbar ständig nach Ausreden, warum etwas nicht geht und Duisport stellt nicht die notwendige Infrastruktur bereit (Stichwort LKW-Hof) für die Fahrer, welche nicht das Glück haben bei der Firma sanitäre Einrichtungen auch am Wochenende nutzen zu können oder einen Parkplatz zu haben.

Dazu noch die stümperhafte Planung von Logport I wo die Straßen nicht der realen Nutzung entsprechend ausgelegt wurden und die Parkplätze (2,50 m) schmaler als die LKW (bis 2,55 m/2,60 m) sind.

Aber diese Fehlplanung setzt sich in Hochfeld fort, wo es regelmäßig Rückstaus gibt, aber keine Feinstaub- oder Stickoxidmessungen stattfinden, genauso wenig, wie in Rheinhausen an der Brücke der Solidarität wo möglicherweise täglich die Grenzwerte überschritten werden.

Und die neue Streckenführung von Rheinhausen zum Marientor ist noch immer nicht fertigstellt. Als LKW-Fahrer würde ich eventuell auch den legalen Umweg zur Auffahrt Rheinhausen nehmen, wenn ich dadurch den Zeitverlust im Bereich Marientor kompensieren kann. An der Hochfelderseite der Brücke müsste die Kreuzung sogar umgestaltet werden, damit die Einbieger vom Marientor nicht auf den Geradeausverkehr achten müssen. Das würde die Unfallgefahr beseitigen und den Verkehr flüssiger fließen lassen. Aber der Planungsdezernent scheint sich lieber mit Luftschlösser auf der Duisburger Freiheit zu beschäftigen, als vernünftige Stadtplanung voranzubringen.

Zum Thema Stau und Fahrbahnverengung möchte ich dann auch noch etwas anmerken. In Indonesien kann man schön anschaulich sehen, warum mehrere Spuren den Verkehr durchaus verlangsamen können. Gleiches gilt aber auch auf Autobahnen in Deutschland. In Staus gibt es jene, die ständig die Spur wechseln. Diese verlangsamen den Folgeverkehr. An der Kreuzung Stüning wird aus zwei Geradeausspuren eine Abbiegerspur. Das heißt hier gibt es Spurwechsel. Auch an den anderen Ampeln sorgen Abbieger für Verzögerungen. Die Bremswirkung von LKW muss auch berücksichtigt werden. Diese brauchen zum Anfahren deutlich länger, weshalb eine grüne Welle hier erhebliche Verbesserung der Verkehrssituation bringen würde. Im übrigens ist die Moerserstraße auch einspurig und trotzdem staut es sich hier meist nur an der Kreuzung Stüning.

Übrigens, was richtig viel gegen Staus hilft, sind übrigens weniger Fahrzeuge. Also nicht immer das Auto zum Klo benutzen und mehr Fahrgemeinschaften bilden. Spart Geld, schützt die Umwelt und schont die Nerven.

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